Beatrice Egli überrascht mit seltenem Morgenritual: «Öl ziehen»
Für ein frisches Lächeln setzt Beatrice Egli nicht nur auf Zähneputzen. Nach dem Abschaben der Zunge lässt die Sängerin Kokosöl in ihrem Mund kreisen.

Das Wichtigste in Kürze
- Beatrice Egli verrät ihre Morgenroutine vor der Tasse Tee und ihrem Pilates-Workout.
- Die Sängerin setzt auf das sogenannte «Öl ziehen», um Bakterien im Mundraum abzutöten.
- Zehn Minuten lang verteilt sie dabei Kokosöl in ihrem Mund.
Das Zähneputzen gehört wie der Kafi zum Morgenritual vieler Menschen. Nicht so bei Beatrice Egli. Um perfekt in den Tag zu starten, setzt der Schlagerstar auf ihr eigenes Hilfsmittel. Nachdem ihr Wecker klingelt, lautet das Motto wie folgt: «Aufstehen, die Zunge abschaben, Öl ziehen und einen warmen Tee trinken.»
Aber der Reihe nach: Beim Abschaben der Zunge, wovon die 38-Jährige spricht, handelt es sich um eine effektive Methode, um Mundgeruch zu reduzieren. Angewendet wird diese Technik mit einem U-förmigen Schaber aus Kunststoff oder Metall. Die geruchsbildenden Bakterien im Mundraum werden dadurch messbar verringert, zudem entsteht ein frischeres Mundgefühl.
Mundbakterien mit Kokosöl abtöten
Für einen angenehmen Geschmack im Mund setzt die Sängerin auf ein weiteres Ritual, das da heisst: Öl ziehen. Wie das funktioniert, verrät Egli im Interview mit der «Coopzeitung»: «Am Morgen nehme ich einen Kaffeelöffel Kokosöl, Olivenöl geht auch. Und dann ziehe ich es zehn Minuten durch meinen Mund. Das tötet die Bakterien ab», erklärt sie.

Doch eine Sache gilt es dabei zu beachten: Das Öl im Mund dürfe man weder runterschlucken, noch in den Abfluss spucken. Stattdessen landet die Flüssigkeit, die Egli in Löffelportion zu sich genommen hat, im Restmüll. So lässt sich die anschliessende Tasse Tee auch wunderbar geniessen.
Kein Stillstand bei Beatrice Egli
Hochgelegt werden die Füsse aber nicht. Um für ihre «intensiven» Auftritte fit zu sein, schlüpft die Schwyzerin jeden Morgen in ihre Sportmontur und schwitzt eine Runde beim Reformer-Pilates.
Beatrice Egli vermutet, bei ihren Konzerten über 10'000 Schritte zu erreichen – doch sie ist überzeugt: «Die Hüften bewege ich mehr als meine Füsse. Du musst richtig fit sein.»
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Aktuell steckt die Sängerin mitten in den Vorbereitungen zu ihrem Programm «Tanzen – Lachen – Leben», mit dem sie kommenden Herbst auf Tour sein wird. Darüber hinaus tritt Beatrice Egli auch im Fernsehen regelmässig in Erscheinung, wirbt für ihre Modelinie und kehrt bald in die Schauspielerei zurück.
Arbeiten bezeichnet die 38-Jährige als «etwas Schönes», Sonntage oder Wochenenden kenne sie nicht. Bereits in jungen Jahren hat Egli gelernt, mitanzupacken, damals noch in der Metzgerei ihrer Eltern. «Das war für uns selbstverständlich», erinnert sie sich.
Australien-Auszeit war kein «Burn-out»
Doch manchmal gibt es Momente, in denen man spürt, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Dann, wenn sich Überlastung breit macht und der Körper zu streiken beginnt.
Ende 2018 musste auch Beatrice Egli sich eingestehen, dass sie eine Pause braucht. Die Sängerin reiste für drei Monate nach Australien und tankte zwischen Kängurus und Koalas neue Energie.
Ihre damalige Erschöpfung sei jedoch nicht mit einem «Burn-out» gleichzustellen. «Das war eine mediale Fehlinterpretation meiner dreimonatigen Auszeit in Australien», korrigiert sie im Interview. Trotz 41 Grad Fieber zog Egli ihre letzten Konzerte vor der Weihnachtspause durch, erlitt in der Folge eine Herzmuskelentzündung.
«Natürlich wirkt sich das auch aufs Mentale aus. Genau das ist bei mir passiert», erklärt sie.
Der Bühnenstar wollte seine Fans nicht enttäuschen, die für ihre Konzerte teils lange Anreisen auf sich nehmen und sogar Geld für eine Übernachtung ausgeben. Nach dieser Erfahrung weiss die Sängerin jedoch konsequenter für sich einzustehen. «Heute hätte ich den Mut zu sagen: Ich kann nicht, sorry.»















