Beatrice Egli kassiert fiesen Spruch am Flughafen – von Security!

Luca Micheli
Luca Micheli

March-Höfe,

Auch Beatrice Egli geht mal verschlafen aus dem Haus. Was man dann am wenigsten gebrauchen kann? Spöttische Kommentare in aller Öffentlichkeit ...

Beatrice Egli
Auch Beatrice Egli erreichen nicht immer nur wohlwollende Kommentare. - getty images

Das Wichtigste in Kürze

  • Beatrice Egli reist für ihre Engagements oft umher.
  • Jetzt spricht die Schlagersängerin über eine ungangenehme Begegnung am Flughafen.
  • Statt freundlicher Begrüssung kassierte sie vom Sicherheitspersonal einen fiesen Spruch.

Wohnhaft ist sie bis heute in ihrer Heimat. Doch beruflich nimmt Beatrice Egli regelmässig weite Wege auf sich.

Mit ihrer Musik ist die Schlagersängerin im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. Ob Live-Konzerte oder TV-Shows – der Alltag der 37-Jährigen ist dicht getaktet, der Terminkalender prall gefüllt.

Manchmal auch auf Kosten ihrer Schlafqualität, wie sie nun verrät.

Um ihre Engagements allesamt wahrzunehmen, reist Egli auch mal schnell mit dem Flugzeug von A nach B. Doch genau hier erinnert sich die Musikerin an eine weniger erfreuliche Begegnung, als sie es sich bei ihren Fans normalerweise gewohnt ist.

Fieser Spruch bei der Sicherheitskontrolle

Moderatorin Olivia El Sayed will im «coop.chind»-Podcast wissen: «Welchen Moment gab es, wo du dir gewünscht hättest, nicht berühmt zu sein?»

Nach kurzem Überlegen leuchtet es Egli wieder ein: «Am Morgen um fünf Uhr, am Flughafen, mit zwei Stunden Schlaf, wenn überhaupt, läufst du durch die Sicherheit. Und dann heisst: ‹Sie haben auch schon besser ausgesehen.› Autsch!

Beatrice Egli
Offenbar musste sich Beatrice Egli von einem Security-Mitarbeiter am Flughafen einst einen fiesen Spruch anhören. - keystone

Offenbar hatte die Person bei der Sicherheitskontrolle nicht auf dem Schirm, dass Egli abseits der Bühne nicht permanent in Make-up und Highheels zugange ist. Und überrumpelte die Schwyzerin bereits in den frühen Morgenstunden mit einem knallharten Spruch. So fies!

Beatrice Egli für Abnehm-Werbung missbraucht

Doch aufs Optische reduziert zu werden, ist nicht die einzige Tücke, mit der Personen des öffentlichen Lebens zu kämpfen haben. Wenn Stimme und Gesicht im Netz für jeden zugänglich sind, wird Kontrolle praktisch unmöglich. Diese Erfahrung musste auch Beatrice Egli bereits durchlaufen.

Die Sängerin spricht über die unzähligen Fan-Begegnungen, die sie geniessen darf. Kommt jedoch auch auf die Schattenseiten zu sprechen: «Es gibt immer ein bisschen ‹freakige› Leute, wo du denkst: Muss ich jetzt Angst haben oder ist es noch safe?»

Beatrice Egli
Die Schlagersängerin spricht über eigene Erfahrungen mit Deepfakes, die im Ausland für Werbung missbraucht werden. - Youtube / Coop Chind

Ihr Sorgenpunkt liegt dabei nicht nur auf Begegnungen im echten Leben. Sondern auch auf Inhalten im Netz, die sich kaum steuern lassen.

Beatrice Egli macht im Zuge der Digitalisierung auf die allgemein zunehmende Gefahr von Deepfakes aufmerksam.

Umso entsetzter zeigt sie sich, was teilweise mit Aufnahmen zu ihrer Person passiere: «Wenn mit mir Schandtaten und Werbungen für irgendwie Abnehmtabletten, wo ich nichts mit zu tun habe, gemacht werden. Da versuche ich schon vorzugehen. Aber das sind dann irgendwelche Filme auf Honolulu oder wo auch immer.»

Dagegen Schritte einzuleiten, gestalte sich schwierig. Egli spricht von einem «Kampf gegen eine Windmühle», dem insbesondere Künstler ausgesetzt seien.

Stundenlohn statt Sackgeld als Kind

Im Falle von Beatrice Egli war ihr Gesicht bereits vor der Künstlerkarriere ein bekanntes. Zumindest in ihrem Heimatdorf Pfäffikon SZ.

Als Metzger-Tochter musste die Schwyzerin bereits in jungen Jahren mit anpacken. «Es war ein Teil des Familienlebens und einfach selbstverständlich, dass man mithilft», erzählt die Sängerin im Podcast.

Beatrice Egli
2007 versuchte Beatrice Egli (hier im Duett mit ESC-Urgestein Lys Assia) ihre ersten Schritte im Schlagerbusiness. - keystone

Während Freunde am Mittwochnachmittag in der Badi ins kühle Nass hüpften, hiess es für Egli: Würste vakuumieren und Fleischspiessli machen.

Sackgeld habe es im Hause Egli nie gegeben. Dafür aber einen Stundenlohn, zunächst in Höhe von fünf Franken. Mit der Zeit, so die 37-Jährige, sei der Betrag dann angestiegen.

Wieviel Sackgeld hast du früher jeweils erhalten?

Was der Schlagerstar aus dieser Zeit mitnimmt, ist die Disziplin und das Pflichtbewusstsein, wofür sie ihren Eltern dankbar ist: «Das hat zu einem grossen Teil damit zu tun, dass ich so unterwegs sein und meinen eigenen Weg machen darf. Weil ich von meinen Eltern sehr schnell und von Anfang an gelernt habe, selbst und ständig zu arbeiten.»

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