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    Sihl-Entlastungsstollen kostet 175 statt 135 Millionen Franken

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Der geplante Hochwasser-Entlastungsstollen zwischen Langnau am Albis und Thalwil wird teurer als ursprünglich erwartet. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat dafür einen Kredit in der Höhe von 175 Millionen Franken.

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    Ein unregelmässiges Ufer und künstliche Inseln sollen zu Flussabschnitten mit unterschiedlich starken Strömungen führen. - Keystone

    Die Kostensteigerung liege «im Streubereich der Schätzung», heisst es in einer Mitteilung des Regierungsrats vom Donnerstag. Die früher veranschlagten 135 Millionen Franken beruhten auf einer Schätzung mit einer Unsicherheit von plus/minus 30 Prozent.

    Der Kanton rechne damit, dass sich die Stadt Zürich, die SBB und die SZU mit 20 bis 25 Millionen Franken an den Kosten beteiligen werden. Auch der Bund dürfte sich mit einem Betrag von mindestens 35 Prozent der Kosten beteiligen.

    Der Entlastungsstollen soll Extremhochwasser der Sihl in den Zürichsee ableiten. So würden das untere Sihltal und die Stadt Zürich vor grossen Überschwemmungen geschützt.

    Die Schätzungen der Schäden bei einem extremen Hochwasserereignis belaufen sich alleine für die Stadt Zürich auf rund 6,7 Milliarden Franken.

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