Grüne Zürich begrüssen neuen KBIK-Kompromiss zu Berufsauftrag

Grüne Kanton Zürich
Grüne Kanton Zürich

Zürich,

Allerdings: Für eine nachhaltige Verbesserung in der Volksschule bräuchte es mindestens zwei Aspekte mehr, finden die Grünen des Kantons Zürich.

Löwenstrasse Stadt Zürich
Die Löwenstrasse der Stadt Zürich. - Nau.ch / Simone Imhof

Die Kommission für Bildung und Kultur (KBIK) verbessert den Vorschlag der Bildungsdirektion zum neuen Berufsauftrag. Die Grünen begrüssen diesen Kompromiss als kleinen Schritt in die richtige Richtung.

Aus Sicht der Grünen bräuchte es für eine nachhaltige Verbesserung in der Volksschule aber noch mehr: eine Erhöhung der Klassenlehrpauschale auf 200 Stunden und vier Stunden mehr Zeit für die Lektionenvorbereitung.

Sparen auf dem Buckel der Lehrpersonen und der Kinder

Die Evaluation des neuen Berufsauftrags hat gezeigt, dass Lehrpersonen überlastet sind. Darum haben die Grünen gefordert, die Arbeitspauschale von Klassenlehrpersonen von heute 100 auf 200 Stunden und die Vorbereitungszeit für Lektionen um 4 Stunden zu erhöhen.

Insbesondere letzterer Punkt ist wichtig, damit alle Lehrpersonen entlastet werden und nicht nur jene, die eine Klasse führen.

Der Sparkurs der Bürgerlichen und auch der Gemeinden lässt jedoch eine nicht akzeptable Verschlechterung anklingen. Die Arbeitslast der Lehrpersonen wird nicht anerkannt und die vielen geleisteten Überstunden verschwinden einmal mehr im Dunkeln.

Damit sinkt auch die Unterrichtsqualität, Leidtragende sind schlussendlich die Schülerinnen und Schüler.

Grüne unterstützen den Kompromiss der Kommission für Bildung und Kultur

Im Sinne der Ausgewogenheit und mit Blick auf die Gemeindefinanzen sind die Grünen aber bereit, von sachlich gerechtfertigten Forderungen abzusehen. Deshalb unterstützen die Grünen den Kompromiss der Kommission für Bildung und Kultur.

Immerhin fällt damit die Klassenlehrpauschale mit 160 Stunden immer noch deutlich höher aus, die Vorbereitungszeit der Lektionen erhöht sich um eine Stunde.

Bei den Schulleitungen erachten die Grünen eine Lohnerhöhung als zweckmässig. Die Erhöhung der Ressourcen um 30 Prozent ist jedoch kritisch zu betrachten, stattdessen sollten die Schulleitungen von administrativen und organisatorischen Aufgaben entlastet werden.

Qualität der Schule als höchstes Ziel

An der Bildung zu sparen, ist ein Armutszeugnis gegenüber unseren Kindern, die ein Anrecht auf den bestmöglichen Unterricht haben, um später erfolgreich ins Berufsleben zu starten.

Darum haben die Grünen sich stets für eine hohe Qualität in der Bildung eingesetzt und werden dies auch weiterhin unermüdlich tun.

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