Das Bezirksgericht Zürich hat am Mittwoch einen 24-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von 9 Monaten bedingt verurteilt. Er hatte beim Antrag für den Corona-Kredit falsche Angaben gemacht - und mit dem Geld unter anderem Zalando-Rechnungen bezahlt.
zalando
Zalando gehört zu den beliebtesten Onlineshops der Schweizer. - dpa

«Er wusste, dass die Bank seine Angaben nicht genau überprüfen wird», sagte die Richterin bei der Urteilseröffnung. Er habe mit Vorsatz falsche Angaben gemacht, um einen Kredit in dieser Höhe zu erhalten. Der Versicherungsberater, der bereits wegen Betrugs vorbestraft ist, erhielt nicht nur eine bedingte Freiheitsstrafe, sondern muss nun auch 36'000 Franken zurückzahlen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Mehr zum Thema:

Franken Coronavirus Zalando