Die Mitte Stadt Zug sagt Ja zum Bebauungsplan Metalli

    Die Mitte Stadt Zug
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    Ja zum Bebauungsplan Metalli: Die Mitte Stadt Zug stützt eine Zentrumsverdichtung und die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum.

    Die Metalli Zug.
    Die Metalli Zug. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

    Die Mitglieder der Mitte Stadt Zug haben an ihrer jüngsten Versammlung vom 21. April 2026 im Restaurant Ochsen den Bebauungsplan Metalli mit gut 85 Prozent Ja-Stimmen deutlich zur Annahme empfohlen.

    Ausschlaggebend für die Parole waren die raumplanerisch gebotene, starke Verdichtung in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs sowie die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum.

    Parteibasis bestätigt Kurs der GGR-Fraktion

    Damit bestätigt die Parteibasis den bisherigen Kurs ihrer GGR-Fraktion. Die Mitte beurteilt die Vorlage als sachgerechte raumplanerische Entwicklung.

    Im Zentrum der Zustimmung stehen messbare Qualitäten: «Das Projekt bündelt die starke Verdichtung im Zentrum, und damit direkt am wichtigsten ÖV-Knotenpunkt der Stadt. Auch die Aufwertung des öffentlichen Raums durch den neuen Metalliplatz und den Erhalt identitätsstiftender Elemente überzeugen uns», so Mariann Hegglin, Co-Präsidentin der Mitte Stadt Zug.

    Ebenfalls positiv bewertet wurde der neu geschaffene Anteil an preisgünstigem Wohnraum.

    Demokratie lebt von Sachdiskussionen

    Der Beschlussfassung ging eine ausführliche Pro- und Contra-Debatte voraus. Janine Nauer-Boog (Bauherrschaft) und Roman Burkart (überparteiliches Komitee «Ja für Zug») debattierten direkt mit den beiden Vertretern des Referendumskomitees, Andres Bruetsch und Ruedi Zai, die insbesondere Bedenken zum Teilabbruch der erst 35-jährigen Bauten sowie zum Verlust der identitätsstiftenden Metalli-Allee äusserten.

    Die Bauherrschaft verwies demgegenüber auf den Erhalt von 85 Prozent der Bausubstanz.

    Co-Präsidentin Mariann Hegglin würdigte die sachliche Auseinandersetzung beider Lager.

    Mit dem Hinweis, dass in einer Abstimmung am Ende nur eine Seite gewinnen könne, unsere Demokratie aber eben von solchen Sachdiskussionen lebe, schloss das Co-Präsidium die Versammlung, bevor es zum gemeinsamen Apéro für die Teilnehmenden und die Referenten beider Lager überleitete.

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