Die Mitte warnt vor einseitigen Zugeständnissen an die USA

Keystone-SDA
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Bern,

Die neuen US-Zölle von 12,5 Prozent sind für die Mitte weder nachvollziehbar noch sachlich gerechtfertigt. Der Bundesrat solle nun die Gespräche mit den USA konsequent weiterführen – aber nicht um jeden Preis.

Trump
US-Präsident Donald Trump. - keystone

Es gebe keine überzeugende Grundlage dafür, die Schweiz gegenüber der Europäischen Union schlechterzustellen, teilte die Mitte am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Dieser Wettbewerbsnachteil gefährde Arbeitsplätze, Investitionen und die Planungssicherheit des Exportstandorts Schweiz.

Der Bundesrat solle bei den USA eine rechtmässige Lösung einfordern. «Diese Verhandlungen müssen jedoch auf Augenhöhe geführt werden», hiess es weiter. Die Schweiz dürfe sich eine vorübergehende Verbesserung nicht mit einseitigen Zugeständnissen «erkaufen». Eine Vereinbarung sei nur dann im Interesse der Schweiz, wenn sie gegenseitig, klar und rechtlich verbindlich sei.

Die aktuelle Entwicklung zeige zudem, dass die Schweiz ihre wirtschaftlichen Beziehungen breit abstützen müsse, so die Partei. Für exportorientierte KMU und die Industrie seien offene Märkte und faire Wettbewerbsbedingungen zentral.

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Kommentare

User #1642 (nicht angemeldet)

Es sollten überhaupt keine Zugeständnisse mehr gemacht werden. Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr, weder im Handel noch anderswo. Es kann doch nicht angehen, dass dieser alte Mann die ganze Welt mit seinen Forderungen überzieht und die Welt lässt sich das gefallen ohne Widerspruch. Die Schweiz ist weder eine Bananenrepublik noch ein Schurkenstaat und darf genauso Bedingungen stellen, die bei einem Abkommen dann eingehalten werden müssen. Leider ist die aktuelle US-Regierung absolut nicht mehr glaubwürdig oder zuverlässig. Deshalb sollten sich die Schweizer Politiker auf die Hinterbeine stellen und Kontra geben bzw. andere Märkte erschliessen und weder in die USA exportieren, noch von dort einkaufen. Leider lässt sich der Einkauf aufgrund mangelnder Alternativen nicht ganz so einfach umsetzen, aber es wäre schon mal hilfreich, alles was möglich ist, woanders zu beziehen!

User #2117 (nicht angemeldet)

Gespräche einfrieren. Sie brimgen ja nichts weiter als Absichtserklärungen und Demütigungen seitens Trump. Solange die Schweiz sich so devot benimmt, wird sie nicht ernst genommen, von Niemandem. Also endlich mal Kanten zeigen.

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