Winterthur: Rentner zahlt über 40'000 Franken an angebliche Geliebte
Ein Rentner aus Winterthur ist Opfer eines mutmasslichen Liebesbetrugs geworden. Bei mehreren Treffen übergab der Mann insgesamt über 40'000 Franken.

Der Geschädigte, ein 79-jähriger Schweizer, kam Anfang dieses Jahres in Kontakt mit zwei Frauen aus Rumänien. Diese suchten ihn zu Hause auf. In der Folge entwickelte sich rasch ein freundschaftliches bis romantisches Verhältnis.
Im Verlauf der Bekanntschaft schilderten die Frauen wiederholt finanzielle Probleme, unter anderem im Zusammenhang mit einer Hypothek, einer Operation der Mutter sowie angeblichen Notarkosten. Bei mehreren Treffen übergab der Mann insgesamt über 40'000 Franken.
Als der Geschädigte Verdacht schöpfte, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, erstattete er Anzeige bei der Stadtpolizei Winterthur.
Am Freitag, 24. April 2026, konnten nach umfangreichen Ermittlungen eine 29-jährige deutsch-rumänische Doppelbürgerin sowie ein 36-Türke, in Flagranti festgenommen werden, als sie im Begriff waren, weitere 6'500 Franken abzuholen.
Die Stadtpolizei Winterthur ermittelt wegen mehrfachen Betrugs. Die beiden Tatverdächtigen wurden der Staatsanwaltschaft zugeführt.










