Pfadi Winterthur verabschiedet sechs QHL-Spieler
Nach Saisonende sagt Pfadi Winterthur sechs Spielern ade. Darunter prägende Figuren wie Eggert und Mierzwa – zwei bleiben dem Klub erhalten.

Wie Pfadi Winterthur mitteilt, verabschiedet sich Pfadi im Anschluss an den letzten Abpfiff der Saison mit Wehmut von sechs Persönlichkeiten.
Oliver Eggert: Ruhig, verlässlich, ultra-wichtig
Ein Musterprofi, kein Lautsprecher. Ein Familienmensch, kein Hau-Drauf. Oliver Eggert war im jungen Team die allzeit bereite und verlässliche Lebensversicherung. Gesegnet mit handballerischen und menschlichen Qualitäten, wie sie wohl nur Dänen haben können.
Ein kompletter Spieler und Teamplayer ohne Allüren. Der Abwehrchef. Taktisch und technisch hochbegabt, in sich ruhend, besonnen. Für das Pfadi-Team von unschätzbarem Wert.
Niclas Mierzwa: Rising-Star und Pfadi-Stolz
Spekatakel-Spieler, Frechdachs. Eigengewächs und Publikumsliebling. Niclas Mierzwa, der bewundernswerte Akrobat unter den Handballern. In der Luft zuhause, beim Torewerfen im Glück.
Je öfter, desto besser. Je verzweifelnder für den gegnerischen Torhüter, desto lieber. Je staunender die Zuschauer, desto cooler.
Ein junger Mann ohne Handbremse und ohne Berührungsängste. Mit riesigem Talent und noch grösserer Einsatzbereitschaft ausgestattet, ein grosses Vorbild für den Handball-Nachwuchs.
Pfadi-Eigengewächs, auf das – sowie dessen Weg – Pfadi Winterthur unfassbar stolz ist. Von Pfadi in die Bundesliga, sind seine Grenzen noch lange nicht erreicht.
Grega Krecic: Erfahrener, spielintelligenter Profi
Gesegnet mit einem beneidenswerten Armzug, ausgestattet mit enormer Spielintelligenz und Erfahrung. Sich problemlos und sofort eingefügt, ohne Berührungsängste und mit dem Rollenverständnis eines Profis.
Helfend, unterstützend, von grossem Wert. Mit Durchschlagskraft, mit Qualität. Taktische Optionen bietend, immer mannschaftsdienlich, immer bereit.
Alessio Lioi: Die Schönheit des Spiels trägt seinen Namen
Flink, furchtlos, frech – sein unberechenbarer Spielstil zieht alle in den Bann und ermöglicht es ihm, trotz körperlicher Unterlegenheit, zu brillieren und zu reüssieren. Die Gewinner-Mentalität hat er sich über den Pfadi-Nachwuchs, verlorene Finals und Rückschläge hart erarbeitet, sie zeichnet ihn aus.
Ebenso wie seine Liebe zum Handball. Demütig wissend, was er dafür getan hat und wie er dabei von seiner Familie und von seinen Trainern sowie Mitspielern unterstützt wurde. Druck ist für ihn längst zum Privileg geworden.
Seine Erwartungen an sich sind riesig, die AXA ARENA war nicht nur sein Zuhause, sondern auch sein grosser Ansporn, Pfadi zum Sieg zu verhelfen.
Mitreissend und packend, stets darauf bedacht, dass Pfadi als Sieger vom Platz geht. Weil er erfolgsorientiert seine Entscheidungen trifft. Mit Entschlossenheit, Vertrauen und Ehrgeiz.
Leandro Lioi und Gian-Luca Bühlmann: Ganz feine Typen
Leandro Lioi und Gian-Luca Bühlmann bleiben erhalten. Im NLB-Team und als Nachwuchs-Trainer (Bühlmann). Sie waren für das QHL-Team immer da, stets so, wie sie gebraucht wurden, sich für nichts zu schade, stark engagiert und überall gern gesehen. Beliebt, einfach ganz feine Typen.
Dass sie erhalten bleiben, ist ebenso schön und wertvoll, wie die gemeinsame Zeit im QHL-Team. Mit Erlebnissen die unter die Haut gingen, mit bitteren sowie erfolgreichen Momenten.









