Energiekrise

    Stadtwerk Winterthur schreibt wegen Energiekrise Verlust

    Die exorbitant gestiegenen Energiepreise haben beim Stadtwerk Winterthur einen veritablen Gewinneinbruch hinterlassen.

    Winterthur
    Blick auf die Stadt Winterthur. - Nau.ch / Simone Imhof

    Bei einem Gesamtumsatz von rund 231 Millionen Franken schloss der Energieversorger das Geschäftsjahr 2022 mit einem Verlust von 6,6 Millionen Franken ab.

    Das Beschaffen von Energie sei 2022 deutlich teurer geworden, schreibt die Stadt Winterthur in einer Mitteilung vom Donnerstag, 11. Mai 2023.

    Diese höheren Einkaufskosten durfte Stadtwerk zumindest beim Gas jedoch nicht vollständig auf die Haushalte abwälzen, weil der Bezirksrat einen Rekurs gegen die Preiserhöhung guthiess.

    Etwas gedämpft wurde der Verlust durch den warmen Winter und die Energiesparmassnahmen: Es wurde weniger geheizt, so dass Stadtwerk das überschüssige Gas auf dem Markt zu noch höheren Preisen als den damaligen Einkaufspreisen weiterverkaufen konnte.

    Stadtwerk lieferte 13,5 Millionen Franken in die Stadtkasse

    Trotz Gewinneinbruch: Wie immer liefert Stadtwerk Geld in die Stadtkasse ab.

    In diesem Jahr sind es 13,5 Millionen Franken. Diese Abgabe ist im Verlust von minus 6,6 Millionen Franken schon einberechnet.

    Nach wie vor könne ein Energiemangel auch im kommenden Herbst/Winter 2023 nicht ausgeschlossen werden, schreibt Stadtwerk weiter.

    Die Vorbereitungsarbeiten für die Bewältigung einer solchen Situation würden deshalb auch im laufenden Jahr weiterlaufen.

    Nutzung des Grundwassers bei Rheinau geprüft

    Ein weiteres Thema, welches Stadtwerk derzeit beschäftigt, ist die Wasserversorgung der Stadt.

    Der Klimawandel mit vermehrt trockenen Sommern sowie das Bevölkerungswachstum machen es notwendig, dass sich Winterthur auf die Suche nach zusätzlichem Wasser macht.

    Die Stadt überprüft deshalb in einer Studie, ob und wie das Grundwasser bei Rheinau genutzt werden könnte.

    Winterthur besitzt eine Konzession für das Rheinaugrundwasser

    Dort sickert auf einer Fläche von etwa zehn Quadratkilometern Wasser aus dem Rhein in den kiesig-sandigen Untergrund und wird so zu Grundwasser.

    Die Stadt Winterthur besitzt seit Jahrzehnten eine Konzession für die Nutzung des Rheinaugrundwassers.

    Sie hätte also das Recht, dieses Wasser zu nutzen und in die Stadt zu pumpen. Wann die Studie vorliegt, ist offen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    deutsche bahn
    305 Interaktionen
    6 Min. reichen
    Feste und Konzerte auf Friedhöfe
    131 Interaktionen
    Totenruhe

    MEHR ENERGIEKRISE

    Putin Trump
    35 Interaktionen
    Energiekrise
    13 Interaktionen
    Brüssel
    11 Interaktionen
    Nikosia
    asd
    2 Interaktionen
    Nikosia

    MEHR AUS WINTERTHUR

    Winterthur
    101 Interaktionen
    Umstritten
    Zell ZH
    Zell ZH
    Zell ZH
    Zell ZH
    Guy Parmelin
    146 Interaktionen
    «Höchst einseitig»