Comeback-Sieg hält Heimvorteil für HC Thurgau in Reichweite

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Weinfelden,

Der HC Thurgau dreht gegen Visp einen 0:2-Rückstand zum 3:2, erobert Rang zwei zurück und macht einen wichtigen Schritt zum Heimrecht im Playoff-Viertelfinal.

HC Thurgau
Der HC Thurgau ist ein Schweizer Eishockeyclub aus Weinfelden im Kanton Thurgau. Der Club trägt seine Heimspiele in der Eishalle Güttingersreuti aus. - HC Thurgau/ Grafik Nau.ch

Wie der HC Thurgau mitteilt, dreht das Team einen 0:2-Rückstand dank toller zweiter Spielhälfte und Toren von Lindemann, Ignatavicius und Backman zum 3:2. Eine starke Wende und ein grosser Schritt in Richtung Heimrecht in den Playoff-Viertelfinals.

Lange sah es diese Saison so aus, als hätte der HCT das Heimrecht im Playoff-Viertelfinal quasi auf sicher. Nach den vermehrten Niederlagen im Januar 2026 war nun die Ausgangslage wieder ganz anders. In den Direktduellen gegen Visp und am Sonntag, 15. Februar 2026, gegen Basel müssen Punkte her, ansonsten droht man auf Rang fünf abzurutschen.

Das Erreichen des Heimvorteils ist definitiv mehr aus kommerzieller, denn aus sportlicher Sicht entscheidend. Trotzdem betont auch das Team, dass sie die Top4 halten möchten, um mit den eigenen Fans im Rücken in die Playoffs zu starten. Eine erste gute Chance diesen Vorteil zu sichern hatte Binias, lanciert von Livio Truog in der fünften Minute.

Er scheiterte jedoch knapp an Juho Markkanen. Leider negativ fiel nach knapp zwölf Spielminuten Simas Ignatavicius auf. Der NHL Prospect war vorderster Mann und beging ein unnötiges Foul am Visper Verteidiger. Die Walliser liessen sich nicht zwei Mal bitten und brachten durch Thierry Schild, Leihspieler des SCB, die erste Führung zu Stande.

Thurgau bleibt dran

Die Thurgauer spielten nicht schlecht, die letzte Idee oder das letzte Quäntchen Überzeugung fehlten allerdings und so ging es mit dem knappen Rückstand in Umgang zwei. Dort war es ein Fehler von Villa an der offensiven blauen Linie, welcher einen Konter ermöglichte.

Nach 26 Minuten anständigen Minuten sah es düster aus für den HCT. Es musste ein Erfolgserlebnis her und dieses kam zum Glück. Livio Truog, bester HCT-Mann in den letzten Wochen, legte auf Kevin Lindemann auf und dieser traf zum Anschluss.

Trotz zahlreichen weiteren Chancen im Powerplay durch Ignatavicius, Binias und Backman wollte der verdiente Ausgleich aber nicht gelingen. Glück hatte man sogar während vier Minuten Unterzahlspiel.

Starkes Schlussdrittel bringt HCT wichtigen Sieg

Im Schlussabschnitt dauerte es nur gerade eine gute Minute, bis der HCT die Partie dann doch ausgleichen konnte. Ljunggren legte bei einem Konter herrlich rüber auf Ignatavicius und dieser vollendete eiskalt zum 2:2.

Das Spiel war wieder offen und wurde zum Nervenkrimi. Sechs Minuten vor Schluss fasste Visp eine Strafe und Olsson gönnte zuerst seinen Top-Cracks eine Pause per Timeout. Danach spielten die Thurgauer Katz und Maus mit den Wallisern und als Livio Truog ein weiteres wunderschönes Zuspiel vors Tor spiele, stand Victor Backman goldrichtig.

Der Schwede verwertete eiskalt und so führten die Thurgauer zum ersten Mal in dieser Partie. Mit der lautstarken Unterstützung des Publikums und viel Einsatz wurde die Führung dann auch ohne ganz grosses Zittern über die Zeit geschaukelt.

Ein enorm wichtiger Sieg und ein ganz grosser Schritt in Richtung Heimvorteil im Viertelfinale. Mehr noch: Weil La Chaux-de-Fonds zuhause gegen Chur tauchte steht der HCT wieder auf Rang zwei der Tabelle und könnte diesen schon am 15. Februar 2026 im Heimspiel gegen Basel festigen.

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sdf
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