St. Gallen SG: Ruhiger 1. August – doch Feuerverbot mehrfach missachtet

Die Kantonspolizei zieht eine positive Bilanz zum Nationalfeiertag. Dennoch registrierte sie 15 Verstösse gegen die Feuerverbote – und rückte zu drei Unfällen aus.

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St. Gallen SG: Ruhiger 1. August – doch Feuerverbot mehrfach missachtet. (Symbolbild) - Keystone

Der Nationalfeiertag ist im Kanton St.Gallen weitgehend ruhig und ohne grössere Zwischenfälle verlaufen. Die Kantonspolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz. Das seit dem 17. Juli 2026 geltende absolute Feuerverbot sowie das teilweise Feuerwerksverbot wurden von der Bevölkerung grösstenteils eingehalten.

Damit leistete die Bevölkerung einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit sowie zur Minimierung der Wald- und Flurbrandgefahr.

Seit dem 17. Juli 2026 gilt im Kanton St.Gallen aufgrund der anhaltenden Trockenheit ein absolutes Feuerverbot.

Das Entfachen von Feuer im Freien ist unabhängig vom Standort untersagt. Ebenfalls verboten ist das Abbrennen von Raketen und Feuerwerksbatterien.

Zwischen Freitagabend und Samstag (01.08.2026) um Mitternacht stellte die Kantonspolizei St.Gallen im gesamten Kantonsgebiet sieben Verstösse gegen das Feuerverbot fest. Dabei wurden im Freien Feuer in Holzkohlegrills, Cheminées und Feuerschalen entzündet. Die Verstösse wurden aufgrund von Meldungen aus der Bevölkerung an die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen sowie im Rahmen der ordentlichen Patrouillentätigkeit festgestellt.

Zudem registrierte die Kantonspolizei acht Widerhandlungen gegen das teilweise Feuerwerksverbot. Soweit die verantwortlichen Personen mit verhältnismässigem Aufwand ermittelt werden konnten, wurden sie verwarnt oder bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.

Seit Inkrafttreten des absoluten Feuerverbots registrierte die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt rund 67 Verstösse gegen das Feuerverbot. Die verantwortlichen Personen wurden verwarnt oder angezeigt.

Trotz vereinzelter Niederschläge besteht im Kanton St.Gallen weiterhin eine erhebliche Gefahr von Wald- und Flurbränden. Die Vegetation ist vielerorts nach wie vor sehr trocken. Bereits ein kleiner Funke kann ausreichen, um einen Brand mit weitreichenden Folgen auszulösen.

Die Kantonspolizei St.Gallen überwacht die Einhaltung des Feuerverbots im Rahmen der ordentlichen Patrouillentätigkeit sowie aufgrund entsprechender Meldungen aus der Bevölkerung. Oberstes Ziel ist der Schutz von Menschen, Tieren, Wäldern und der Umwelt sowie die Verhinderung von Wald- und Flurbränden. Widerhandlungen gegen die geltenden Verbote können strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Fehlbare Personen werden in der Regel bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen angezeigt, welche über die Sanktion entscheidet. Bei Uneinsichtigkeit oder wiederholten Verstössen schreitet die Kantonspolizei konsequent ein.

Mühlrüti :

Am Samstagnachmittag (01.08.2026) ist es auf der Hulfteggstrasse zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und zwei Autos gekommen. Der 24-jährige Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Die Unfallaufnahme führte zu teilweisen Sperrungen der Fahrbahn.

Gegen 16 Uhr fuhren eine 44-jährige Autofahrerin, ein 24-jähriger Motorradfahrer und ein 56-jähriger Autofahrer in dieser Reihenfolge auf der Hulfteggstrasse in Richtung Ortszentrum Mühlrüti . Der 56-Jährige setzte mit seinem Auto zum Überholen an und fuhr dazu auf die Gegenfahrbahn. Gleichzeitig beabsichtigte der Motorradfahrer, das vor ihm fahrende Fahrzeug zu überholen, und fuhr ebenfalls auf die Gegenfahrbahn.

Dabei kollidierte das Motorrad des 24-Jährigen mit dem überholenden Auto des 56-Jährigen. Durch die Kollision wurde das Motorrad nach rechts abgewiesen und kollidierte mit dem vorausfahrenden Auto der 44-Jährigen. Der Motorradfahrer stürzte daraufhin zu Boden, rutschte über die Strasse und kam einige Meter weiter vorne zum Stillstand.

Der 24-jährige Motorradfahrer verletzte sich durch den Unfall schwer. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die weiteren Unfallbeteiligten sowie deren Beifahrende blieben unverletzt.

Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 10’000 Franken.

Oberriet: Alkoholisierter E-Bike-Fahrer erheblich verletzt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (02.08.2026) ist ein 66-jähriger E-Bike-Fahrer auf dem Kanalweg verunfallt. Er wurde durch den Unfall erheblich verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Mann war zudem alkoholisiert unterwegs.

Kurz nach Mitternacht fuhr ein 66-jähriger Mann mit seinem E-Bike auf dem Kanalweg von Montlingen herkommend in Richtung Ortszentrum Oberriet. Dabei stürzte er während der Fahrt zu Boden. Vorbeifahrende Personen bemerkten den Unfall und meldeten diesen der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen.

Der Mann musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die bei ihm durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,64 mg/l.

Sargans: Kollision zwischen angetrunkenen Velofahrenden

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (02.08.2026) ist es auf der Rheinaustrasse zu einer Kollision zwischen zwei Velofahrenden gekommen. Ein 41-jähriger Mann wurde dabei erheblich verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Beide Velofahrenden waren angetrunken unterwegs.

Kurz nach 2 Uhr fuhr ein 20-jähriger Mann mit seinem Velo auf der Rheinaustrasse in Richtung Rhein. Gleichzeitig fuhr ein 41-jähriger Mann mit seinem Velo auf derselben Strasse in entgegengesetzter Richtung. Dabei kam es zur Kollision zwischen den beiden Velos.

Durch die Kollision wurde der 41-jährige Mann erheblich verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Beide Männer waren mit eingeschaltetem Licht am Velo, jedoch ohne Schutzhelm unterwegs. Die bei beiden Männern durchgeführten Atemalkoholmessungen ergaben positive Werte.

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