St. Gallen SG: Naturmuseum: Museumsnacht, Insektenschatz und Spurensuche
Das Naturmuseum St. Gallen kündigt die Jubiläums-Museumsnacht vom 12. September an, erhält eine grosse Insektensammlung und lädt im August zu Vortrag, Workshops und Basteln.

Passend zum Motto der Jubiläumsausgabe stehen strahlende Tiere und Steine im Fokus. Entdecken Sie im Schein der UV-Lampe die leuchtenden Objekte der Sammlung: vom Skorpion über den Wellensittich bis zu Chamäleon und Fluorit. Auch im Universum strahlt es in Form von Sternenlicht oder als kosmische Strahlung.
VR-Brillen bieten einen Vorgeschmack auf den neuen Ausstellungsbereich «Mensch und Universum». Tauchen Sie in die Besonderheiten des Universums ein. Beim Tier-Cluedo werden Sie zum Detektiv und für mehr Licht daheim sorgt das selbstgebastelte Glühwürmchen-Glas.
Teile der Kiauta-Sammlung erhalten
Neu sind Teile der Sammlung des international bekannten Entomologen Bastiaan Kiauta in unsere Sammlung aufgenommen worden – insbesondere die Insekten-Funde aus seinen Ferien in den Flumserbergen SG. Enthalten sind neben 3450 Schmetterlingen, 2100 Libellen, 1302 Schwebfliegen auch diverse Käfer, Fliegen, Heuschrecken und Schlupfwespen. Die Sammlung wird nun digitalisiert und mit bestehenden Nachweisen in (inter)nationalen Online-Datenbanken abgeglichen.
Reiseziel Museum
Als eines von 57 Museen in Vorarlberg, Liechtenstein und im Kanton St. Gallen öffnen wir an der Veranstaltung «Reiseziel Museum» an 3 Sonntagen unsere Türen und machen das Museum mit dem Familienprogrammen erlebbar: Mit einem Tastparcours geht es auf Spurensuche und im Walk-in-Workshop werden Samenbomben für die einheimischen Insekten gebastelt.
Wildtiere in der Stadt: auf den Spuren unserer wilden Nachbarn
Sie leben mitten unter uns – doch wegen ihrer heimlichen und scheuen Lebensweise oft unbemerkt: Unsere wilden Nachbarn wie Fuchs, Dachs, Marder, Igel und Fledermaus. Die Wildtierbiologin Antonia Hürlimann erzählt aus dem faszinierenden Stadtleben der Wildtiere, wie man ihnen auf die Spur kommen kann, welchen Herausforderungen sie im Siedlungsraum begegnen und wie man bedrohte Arten schützen und fördern kann.
Workshop «Tatort Naturmuseum: mit forensischer Genetik auf Verbrecherjagd»
Die Kinder nehmen die Bisswunde eines Rehs unter die Lupe. Wer war der Täter? In diesem Workshop begeben sie sich auf eine spannende Verbrecherjagd und bekommen dabei einen Einblick in die Grundlagen der Genetik.
Es werden Jagdstrategien kennengelernt, Gebisse verglichen und genetische Proben untersucht.
Jugendlabor «Spuren im Tierreich: Fährten, Frass und Federn»
Wie lassen sich Frassspuren an Tannzapfen den richtigen Tieren zuordnen? Und welche verborgenen Spuren werden mit einer UV-Lampe sichtbar? Gemeinsam mit einer angehenden Lehrperson der Pädagogischen Hochschule St.Gallen werden die Sinne geschärft: Geübte Augen erkennen auch wenig sichtbare Spuren, geübte Ohren unterscheiden Tierstimmen und geübte Nasen riechen, wer in der Gegend unterwegs war.
Walk-in Basteln «Fossilien giessen»
Tierspuren erzählen nicht nur, wer aktuell vor Ort unterwegs ist. Fossilien öffnen Zeitfenster von Jahrmillionen und erzählen faszinierende Geschichten von längst ausgestorbenen Tierwelten. Beim Walk-in-Basteln stellen Kinder Gipsabdrücke von echten Fossilien her und erfahren mehr zu ihrer Entstehung.






