In Ceuta wird weiter nach Leichen gesucht

    Keystone-SDA
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    Spanien,

    Die Behörden suchen im Meer vor Ceuta weiter nach Leichen von Migranten, die bei dem Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Nordafrika-Exklave ertrunken sind.

    Beamte der Guardia Civil bergen in der spanischen Enklave Ceuta die Leiche eines Migranten aus dem Wasser. Foto: Antonio Sempere/AP/dpa
    Beamte der Guardia Civil bergen in der spanischen Enklave Ceuta die Leiche eines Migranten aus dem Wasser. Foto: Antonio Sempere/AP/dpa - Keystone/AP/Antonio Sempere

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei Ceuta wurden 67 Tote geborgen – die Suche nach weiteren Opfern läuft.
    • Spanien verstärkt in der Zwischenzeit seine Grenzsicherung mit Bojen im Meer.
    • Ein Gerichtsurteil macht sofortige Zurückweisungen schwieriger.

    Der spanische staatliche Fernsehsender RTVE berichtete am Morgen, die Polizeieinheit Guardia Civil durchkämme die Gewässer vor der Küste.

    Bisher wurden 67 Menschen aus dem Meer geborgen, die schwimmend von Marokko aus das EU-Gebiet erreichen wollten und dabei ertranken.

    Die spanische Zeitung «El País» zitierte einen anonymen Polizeibeamten mit den Worten: «Es gibt mehr Tote im Meer».

    Die Lage in Ceuta ist am Morgen ruhig

    Gemäss Informationen der Zeitung bereiten die Behörden der Stadt eine Einrichtung vor, um bis zu 200 Leichen aufbahren zu können.

    Fernsehbilder von der Küste vor Ceuta, wo während des Ansturms noch Tausende Migranten entlangliefen, zeigten am Morgen eine ruhige Lage.

    Verfolgst du die Berichte um den Migranten-Ansturm in Ceuta?

    Versuche, über das Meer in die Exklave zu gelangen, seien nicht zu beobachten, berichtete eine RVTE-Reporterin vor Ort.

    Zu sehen waren lediglich einige Arbeiter, die dem Sender zufolge mit der Installation von Bojen als physische Grenze beschäftigt seien.

    Spaniens Polizei installiert neue Barriere

    Am Freitag hatte die Guardia Civil bereits eine 500 Meter lange aufblasbare orangefarbene Barriere installiert. Zusammen mit der Bojenkette solle damit die Kontrolle und Überwachung des Gebiets verbessert werden, heisst es in einem Post.

    Mit der Schaffung dieser physischen Grenze im Meer will Spanien auch eine Lücke schliessen, die durch ein Gerichtsurteil entstanden war. Und die bei dem jüngsten Ansturm allem Anschein nach eine Rolle gespielt hatte.

    Der Gerichtshof hatte entschieden, dass Menschen eine Asyl-Einzelprüfung zustehe, die beim irregulären Grenzübertritt über einen unbefestigten Abschnitt nach Spanien gelangen. Dazu gehört beispielsweise auch das Meer.

    Eine sofortige Zurückweisung von Migranten ist demnach nur dann zulässig, wenn ein Zaun oder eine andere Sperre überwunden werden muss.

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    Kommentare

    User #5402 (nicht angemeldet)

    Gönnt den Fischen doch auch mal was! Wir futtern ja auch jeden Tag Tonnen von ihnen!

    User #5469 (nicht angemeldet)

    Der Sozi Sanchez sollte sich endlich besser um sein eigenes Land kümmern, wo unter anderem schlimme Waldbrände wüten und es viele Tote gibt! Grossartige Reden und Schuldzuweisungen an andere helfen da nicht weiter.

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