Gemeisam mit den Sektionen Waldenburg und Sissach hatte die FDP-Sektion Gelterkinden zum Anlass «Fokus Bildung» eingeladen.
Strasse in Gelterkinden.
Strasse in Gelterkinden. - Nau.ch / Werner Rolli

Die FDP-Sektionen Waldenburg, Sissach und Gelterkinden luden gemeinsam zu einem Anlass mit Bildungsdirektorin Monica Gschwind ein. Mit dabei war auch der Kantonalpräsident Ferdinand Pulver.

Nach der Begrüssung und Einleitung durch den Gelterkinder Präsidenten Pascal Catin zeigte sich die FDP-Regierungsrätin hoch erfreut, dass sie endlich wieder an Anlässen in den Sektionen teilnehmen darf. Anschliessend leitete sie direkt über zum Thema.

Anhand von Lina und Lars zeigte sich, dass Bildungspolitik mit der heutigen Dynamik relativ komplex umzusetzen ist, wer weiss denn schon, welche Anforderungen an eine Ausbildung 2042 gestellt werden?

Dass Bildung aber bald an der Milliardengrenze kratzt in unserem Kanton und über fünftausend Lehrkräfte vom Kanton beschäftigt werden, sind auch Fakten, welche die Grössenordnung unseres Bildungssystems in der Politik aufzeigen.

Die perfekte Lösung auf den Wandel wurde noch nicht gefunden

Die Herausforderung ist und bleibt jedoch der Wandel. Viele Ressourcen werden dabei auf die stetige Weiterbildung der Lehrpersonen verwendet. Die Themen Medien und Informatik sind allgegenwärtig und verändern sich enorm schnell, sie können in der Bildung nur mit grossen Anstrengungen aktuell gehalten werden.

In unserem föderalen Staatssystem sind zusätzlich zum reinen Inhalt der Bildung auch immer wieder die Zuständigkeiten ein Thema. Die Gemeinden sind Träger der Primarschulen, der Kanton gibt jedoch weitestgehend vor, wie die Schulen zu organisieren sind, welche Löhne die Lehrpersonen erhalten und welche Infrastruktur notwendig ist.

Diese Frage ist und bleibt ein Dauerbrenner in der Politik, die perfekte Lösung ist nach wie vor noch zu finden.

Am Schluss diskutierten die Landrätinnen Andrea Kaufmann, Waldenburg, Saskia Schenker, Sissach, und Landrat Stefan Degen, Gelterkinden, mit dem Publikum noch zum Thema. Beim anschliessenden Apéro Riche wurde noch viel über Bildung, Gemeindepolitik und den Kanton diskutiert.

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