St.Gallen – Sabine Plank-Sigg (FDP) zur Individualbesteuerung
Bei den Abstimmungen am 8. März 2026 votiert Sabine Plank-Sigg (FDP) mit einem klaren Ja für die Individualbesteuerung. Warum, begründet sie im Gastbeitrag.

Das Wichtigste in Kürze
- Am 8. März 2026 stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die Individualbesteuerung ab.
- Sabine Plank-Sigg, Vizepräsidentin FDP Kanton St.Gallen, legt ein klares Ja in die Urne.
- Die Lösung einer Individualbesteuerung sei fair, zeitgemäss und unabhängig vom Zivilstand.
Vor über 40 Jahren hat das Bundesgericht entschieden, dass die Heiratsstrafe gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung verstösst. Trotzdem werden Ehepaare noch heute steuerlich benachteiligt.
Mit der Individualbesteuerung gibt es endlich eine faire und zeitgemässe Lösung: Jede Person wird nach dem eigenen Einkommen besteuert – unabhängig vom Zivilstand.

Die Individualbesteuerung schafft zudem bessere Arbeitsanreize, insbesondere für Frauen. Heute lohnt sich eine zusätzliche Arbeit oft kaum, weil das Einkommen der Zweitverdienenden durch die gemeinsame Besteuerung stark belastet wird.
Mit dem neuen System wird Arbeit wieder attraktiver – Das stärkt Familien, die Wirtschaft und unsere Altersvorsorge.
Ja zur Individualbesteuerung
Und entgegen den Behauptungen der Gegner ist die Individualbesteuerung kein Bürokratiemonster: Heute müssen Paare bei jeder Veränderung – etwa bei Trennung, neuer Partnerschaft oder Heirat – erneut umgestellt werden.
Mit der Individualbesteuerung werden alle unabhängig vom Zivilstand immer gleich behandelt – einfacher, fairer und moderner.
Darum stimme ich am 8. März klar Ja zur Individualbesteuerung.
Zur Autorin
Sabine Plank-Sigg (*1979) ist Vizepräsidentin der FDP Kanton St.Gallen und Schulpräsidentin in Zuzwil. Die Politikerin ist verheiratet, Mutter von vier Kindern und wohnt mit ihrer Familie in Zuzwil.











