Über den Voranschlag 2022 eine Senkung des Steuerfusses um drei Prozent wird anlässlich der Gemeindeversammlung in Lachen am 9. Dezember 2021 beraten.
Lachen
Das Dorf Lachen. - nau.ch / jpix.ch

Der Gemeinderat Lachen hat an seiner letzten Sitzung unter anderem den Voranschlag 2022 beraten und verabschiedet. Aufgrund der widererwarten hohen Steuereinnahmen 2021 und den bislang nicht eingetroffenen Mehraufwendungen bzw. Mindereinnahmen infolge Covid-19 wird eine Senkung des Steuerfusses um drei Prozent auf 95 Prozent einer Einheit beantragt.

Mit dieser Senkung kann die letztjährige Steuererhöhung wieder rückgängig gemacht werden, welche durch die unsichere Lage und des grossen Defizits beantragt wurde. Der Voranschlag 2022 rechnet nach Berücksichtigung der Steuersenkung mit einem Minus von rund 1.3 Millionen Franken. Dem Ertrag von 38'067'660 Franken steht ein Aufwand von insgesamt 39'329'770 gegenüber.

Nettoinvestitionen von knapp 7.0 Millionen Franken

Sicherlich zu diesem Ergebnis beigetragen hat auch die Annahme der im September stattgefundenen Abstimmung über die Änderung des Gesetzes über Ergänzungsleistungen zur AHV/IV; allein diese Position entlastet das Gemeindebudget um 1.0 Million Franken.

Die Investitionsrechnung sieht Nettoinvestitionen (inkl. Spezialfinanzierungen) von knapp 7.0 Millionen Franken vor. Von diesen Investitionen fallen 3.0 Millionen Franken für die weitere Umsetzung der Kernerneuerung sowie 2.3 Millionen Franken für den geplanten Neubau der Mehrzweckhalle an. Über den Voranschlag 2022 wird anlässlich der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2021 beraten.

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