Die Gemeinde Lachen ist 2020 weniger tief in die roten Zahlen getaucht als budgetiert. Unter dem Strich blieb ein Defizit von 2,4 Millionen Franken. Deutlich höher als geplant waren dagegen die Nettoinvestitionen, weil Projektphasen der Dorfkernerneuerung vorgezogen wurden.
Lachen
Die Gemeinde Lachen am Zürichsee. - Keystone

Die Gemeinderechnung fällt um 2,7 Millionen Franken besser aus als budgetiert, wie die Gemeinde am Dienstag mitteilte. Gründe dafür seien etwa ein um 1 Million Franken tieferer Sachaufwand und tiefere Beiträge an den Kanton so bei den Ergänzungsleistungen und der Prämienverbilligung.

Gleichzeitig verbuchte Lachen um 800'000 Franken höhere Steuereinnahmen. Die Auswirkungen der Pandemie werden jedoch erst in den nächsten zwei bis drei Jahren in der Rechnung erwartet. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, das Defizit dem Eigenkapital zu belasten. Dieses sinkt damit auf knapp 15,5 Millionen Franken.

Netto investierte die Gemeinde 9,6 Millionen Franken. Das waren 4,6 Millionen Franken mehr als geplant, insbesondere weil es mit dem Projekt der Dorfkernerneuerung aus praktischen Gründen schneller vorwärtsging. Um fast eine halbe Million Franken über Budget fielen auch die Anschlussgebühren aus. Die Gemeindeversammlung findet am 29. April statt.

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