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Volley Amriswil gegen St.Gallen: Favorit am Zug

Im Viertelfinal gegen den STV St. Gallen geht Volley Amriswil als klarer Favorit ins Spiel und will die Serie mit einer souveränen Leistung starten.

Volley Amriswil
Volley Amriswil peilt souveränen Viertelfinalsieg an. - Nagel/Volley Amriswil

Wie Volley Amriswil berichtet, gilt es zum zweiten Mal innert knapp einem Monat, eine Vorschau für ein Meisterschaftsspiel gegen den STV St. Gallen zu schreiben. Tja, es gibt interessantere Aufgaben vor spannenderen Spielen, denn es ist im Volleyballsport einfach so, dass es kaum jemals zu grösseren Überraschungen kommt.

Der Qualifikations-Siebte wird auch in diesen Viertelfinalpartien kein ebenbürtiger Gegner für Volley Amriswil sein können; zu gross sind die Unterschiede in allen Leistungsbelangen, in den finanziellen Möglichkeiten, in der Physis und in der Körpergrösse der meisten Spieler.

Eher wird Donald Trump als Präsident der USA abgesetzt, als dass 2026 die Best-of-Five-Serie zugunsten der St.Galler enden könnte.

Schiedsrichterentscheid sorgt für hitzige Szenen

Am vergangenen Sonntag qualifizierten sich die Amriswiler in Schönenwerd für den Cupfinal gegen Näfels vom 28. März in Winterthur. Nach verlorenem erstem Satz drehten die «Munis» ab Beginn des zweiten Durchgangs so richtig auf, und es gelang ihnen, souverän auf 1:1 auszugleichen.

Im dritten Satz wogte das Spiel auf und ab. Ab Satzmitte begannen sich die Solothurner über die Entscheide des ersten Schiedsrichters so richtig zu nerven.

Die Aufregung und die ständigen Reklamationen gipfelten in einer roten Karte, was die Emotionen aber nur leicht dämpfte. Das Videostudium im stillen Kämmerlein zeigte dann aber auf, dass die allermeisten Reklamationen von «Schöni» völlig zu Unrecht erfolgten.

Klarer Sieg für Amriswil

Die Amriswiler blieben in all den Wirren cool und liessen die Gastgeber schäumen. Der dritte Satz wurde in der Folge eine relativ leichte Beute für das Serramalera-Team.

Entscheidendes passierte beim verwerteten Satzball durch Björn Höhne: Der harte Smash landete unabsichtlich am Kopf von Cyril Kolb, dem unverzichtbaren Aussenangreifer von Schönenwerd.

Obwohl der Berner in den Reihen der Solothurner leicht groggy wirkte, brachte ihn Coach Petrov auch im vierten Satz. Bei 8:8 musste der Nationalspieler einsehen, dass es nicht mehr ging.

Da auch schon der andere Aussenangreifer D’Agostini Wurster ausgewechselt worden war, musste sich ein ganz unerfahrenes, junges Annahmeduo den Aufschlägen der Amriswiler entgegenstellen. Das Ende ist bekannt: Amriswil gewann auch den vierten Satz sicher.

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