Volley Amriswil siegt souverän bei Colombier
Volley Amriswil gewinnt beim Tabellenletzten Colombier klar mit 3:0. Starke Serviceserien und eine geschlossene Teamleistung sichern den Auswärtssieg.

Wie Volley Amriswil mitteilt, wurde vor dreieinhalb Wochen die Serramalera-Equipe im CEV-Cup-Spiel letztmals gefordert. Seither standen vier Partien auf dem Programm, bei denen der Sieger schon vor Spielbeginn feststand. Die letzte dieser Begegnungen war das Auswärtsspiel gegen Colombier, das die Neuenburger ins 850 Meter hoch gelegene Cernier im Val de Ruz verlegt hatten.
Aber ob Mittelland oder Jura, die Überlegenheit der «Munis» war auch gegen den Tabellenletzten der NLA eklatant. Zu Beginn waren die Leute um Captain Iliya Goldrin nach der langen Reise noch nicht ganz wach, was den Gastgebern erlaubte, bis zum 11:11 dranzubleiben, doch zwei Service-Serien von David Boon und Daniel Urueña wiesen den Weg zum 25:17-Satzgewinn.
Auch im zweiten Durchgang blieben die Neuenburger bis zum 8:9 in Tuchfühlung mit dem Gegner. Und wieder waren es zwei Aufschlag-Serien von Joel Hauck und wieder Urueña, die auf den Weg zum Satzende führten.
Im dritten Abschnitt lagen die Gäste von Beginn weg vorne. Bei Satzmitte wechselte der Coach Etienne Schalch und Fede Serramalera ein. Kurz vor Spielende zeigte Goldrin seine Servicestärke, indem er drei Aces und einen weiteren Aufschlag ins Feld zauberte, den die Platzherren nicht kontrollieren konnten.
Amriswil vor schwerer Aufgabe in Schönenwerd
Am kommenden Sonntag, 8. Februar 2026, wird Amriswil wieder mal ans Limit gehen müssen. Im Cup-Halbfinal reisen sie zum Dauerrivalen Schönenwerd, der erneut ein Heimspiel in diesem Wettbewerb bestreiten kann.
Vor der letzten Qualifikationsrunde lag Näfels mit einem Punkt Vorsprung vor Amriswil an der Tabellenspitze. Die Glarner mussten zu Chênois nach Genf reisen und lagen dort mit 1:2-Sätzen in Rückstand. Nach dem knappen Satzausgleich mit 25:23 gewannen sie das Tie-Break klar.
Nach der Qualifikation liegen Näfels und Amriswil mit jeweils 33 Punkte vorne, doch verbleiben die Glarner auf Rang eins, weil sie zwölf mal gewonnen haben und Amriswil nur elf Siege feiern konnte.
Diese Rangierung ist von grosser Bedeutung: Amriswil wird es im Halbfinal wohl mit Schönenwerd zu tun bekommen, während Näfels auf Jona oder Chênois trifft. Und in einem allfälligen Final zwischen Näfels und Amriswil muss das Serramalera-Team mindestens einmal auswärts gewinnen, um Meister zu werden.










