GLP Rapperswil-Jona sagt Nein zum Planungskredit für den Stadttunnel
Der Vorstand der Grünliberalen Rapperswil-Jona empfiehlt ein Nein zum Planungskredit für den Stadttunnel. Die Vorlage setze falsche Prioritäten.

Mit Blick auf die kommunale Urnenabstimmung am 14. Juni 2026 empfiehlt der Vorstand der Grünliberalen Rapperswil-Jona die Vorlage «zum Planungskredit über 3,8 Millionen Franken für die Stadt- und Strassenräume im Zusammenhang mit dem Stadttunnel» zur Ablehnung,
Die GLP will eine lebenswerte Stadt mit attraktiven öffentlichen Räumen sowie einer nachhaltigen Verkehrsplanung. Die Aufwertung der Stadt- und Strassenräume ist aus Sicht der GLP richtig und wichtig. Diese Vorlage setzt jedoch die falschen Prioritäten.
Mit dem Planungskredit sollen Strassen- und Stadträume geplant werden, die ausschliesslich im Zusammenhang mit einem späteren Stadttunnel umgestaltet werden könnten.
Gleichzeitig werden dringend notwendige Massnahmen, die unabhängig vom Tunnel umgesetzt werden könnten, weiterhin nicht konsequent vorangetrieben. Die im Gesamtverkehrskonzept 2040 vorgesehenen «Ohnehin-Massnahmen» bleiben liegen.
GLP fordert gesamtheitliche Planung
Für die GLP ist problematisch, dass die Stadt ihre Planung vollständig auf ein Projekt ausrichtet, dessen Realisierung alles andere als sicher ist. Ob der Stadttunnel jemals gebaut wird, ist offen.
Sollte das Projekt in einer späteren kommunalen oder kantonalen Abstimmung scheitern, müssten wesentliche Teile der heutigen Planung neu erarbeitet werden.
Die GLP fordert deshalb eine gesamtheitliche Planung mit oder ohne Tunnel sowie konkrete Verbesserungen für die Bevölkerung bereits heute – etwa für den Fuss- und Veloverkehr, den öffentlichen Verkehr und die Gestaltung der Strassenräume.
Der Vorstand der GLP Rapperswil-Jona empfiehlt deshalb ein Nein zum Planungskredit.










