Im Kanton Luzern hat sich die Coronapandemie nicht auf die Zahl der neu abgeschlossenen Lehrverträge ausgewirkt. Die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung bewilligte per Ende August 2021 4777 neue Lehrverträge, 90 mehr als 2020 und 22 weniger als 2019, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.
Weniger Geld und Urlaub: Die Corona-Krise hat laut Umfrage auch bei Auszubildenden ihre Spuren hinterlassen. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa
Weniger Geld und Urlaub: Die Corona-Krise hat laut Umfrage auch bei Auszubildenden ihre Spuren hinterlassen. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Der Lehrstellenmarkt zeige keine markanten Schwankungen, hiess es im Communiqué. Auch in der von der Corona-Krise stark betroffenen Gastronomie seien ähnlich viele neue Lehrverträge abgeschlossen worden wie in den Vorjahren.

Trotz des Digitalisierungsbooms stiess bei den Jugendlichen die Informatikbranche auf nicht genügend Interesse. Die Zahl der neuen Lehrverträge für angehende Informatikerinnen und Informatiker sowie Mediamatikerinnen und Mediamatiker stagniere und wachse nicht im notwendigen Mass, teilte die Staatskanzlei mit. Ganz anders sehe es bei den Gesundheits- und sozialen Berufen aus, die zusätzliche Lernende hätten gewinnen können.

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