Der Luzerner Regierungsrat hat am Dienstag weitere 180 Millionen Franken als gebundene Mittel gesprochen, um die Folgen der Pandemie-Massnahmen für die Wirtschaft besser abzufedern. Die Gelder sind für Firmen, die aufgrund von Behördenmassnahmen geschlossen sind.
Regierung Luzer
Regierungsgebäude in Luzern. - Keystone

Der Luzerner Regierungsrat hat am Dienstag weitere 180 Millionen Franken als gebundene Mittel gesprochen, um die Folgen der Pandemie-Massnahmen für die Wirtschaft besser abzufedern. Die Gelder sind für Firmen, die aufgrund von Behördenmassnahmen geschlossen sind.

Im Januar hatte der Luzerner Regierungsrat bereits 40 Millionen Franken für behördlich geschlossenen Unternehmen gesprochen. Wie das kantonale Finanzdepartement am Dienstag mitteilte, zeichnet sich nun aber ab, dass diese Summe nicht ausreicht, um die Luzerner Wirtschaft genügend zu unterstützen.

Der Luzerner Regierungsrat habe darum in eigener Kompetenz entschieden, weitere 180 Millionen Franken bereitzustellen für behördlich geschlossene Unternehmen wie etwa Restaurants oder Fitnesscenter. Von dieser Summe muss der Kanton Luzern einen Drittel übernehmen. Der Rest wird vom Bund finanziert.

Der Kanton hat damit bisher insgesamt 220 Millionen Franken als à-fonds-perdu-Beiträge bewilligt. Mit den Gelder werden die Fixkosten der Unternehmen entschädigt.

Für die nicht behördlich geschlossenen Unternehmen hatte der Kantonsrat in der Dezember- und Märzsession rund 46 Millionen Franken im Form von Krediten und à-fonds-perdu-Beiträge bewilligt. Dieser Betrag ist laut Mitteilung noch nicht ausgeschöpft worden.

Beim Kanton Luzern sind laut Angaben des kantonalen Finanzdepartements bis 22. März 1292 Härtefallgesuche eingegangen. 678 davon konnten abschliessend behandelt werden. 41,2 Millionen Franken wurden gesprochen, davon sind 38,6 Millionen bereits an die Unternehmen ausbezahlt worden-

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