Die Gemeinde Köniz will Netto-Null bis 2045 erreichen
Wie die Gemeinde Köniz berichtet, schlägt der Gemeinderat mit dem Ziel Netto-Null bis 2045 im Vergleich zur bisherigen Klimastrategie eine Verschärfung vor.

Auf dem Gebiet der Gemeinde Köniz sollen spätestens 2045 nur noch so viele Treibhausgasemissionen entstehen, wie durch natürliche oder technologische Senken wieder ausgeglichen werden können.
So sieht es der Entwurf des Klimaschutzreglements vor, den der Gemeinderat dem Parlament zum Beschluss vorlegt. Das Gesetz basiert auf einem parlamentarischen Vorstoss.
Die nichtständige Klima-Kommission des Parlaments hat den ersten Entwurf des Gemeinderates vorhergehend beraten und Empfehlungen formuliert.
Spezialfinanzierung «Klimaschutz» zentraler Teil des Reglements
Neben dem Absenkpfad der Treibhausgasemissionen ist die Einführung einer Spezialfinanzierung «Klimaschutz» ein zentraler Teil des Reglements.
Mit ihr können Massnahmen der Gemeinde zur Zielerreichung und zum Qualitätsmanagement und Monitoring mitfinanziert werden.
In die Spezialfinanzierung sollen primär Mittel einfliessen, die im Budget dafür bewilligt werden, sowie Mittel aus Ertragsüberschüssen der Erfolgsrechnung.
Klimaverträgliche Finanzinvestitionen der Gemeinde
Des Weiteren hat der Gemeinderat die anzustrebende Kreislaufwirtschaft und die klimaverträglichen Finanzinvestitionen der Gemeinde im Reglement verankert.
Auch müssen die Auswirkungen auf das Klima bei Parlamentsgeschäften und Volksabstimmungen künftig aufgeführt werden.
Das Parlament behandelt das Reglement an der Sitzung vom 19. Juni 2023. Die Inkraftsetzung ist für den 1. März 2024 vorgesehen.






