Herzogenbuchsee

    Herzogenbuchsee genehmigt Umbauprojekt und Kredit für Schule

    Nau.ch Lokal
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    Oberaargau,

    Wie die Gemeinde Herzogenbuchsee meldet, wurde das Bauprojekt für Umbau und Instandsetzung des Schulhauses, sowie der Turnhalle an der Burgstrasse genehmigt.

    Die Wangenstrasse in Herzogenbuchsee.
    Die Wangenstrasse in Herzogenbuchsee. - Nau.ch / Simone Imhof

    Gleichzeitig wurde der dafür nötige Objektkredit in Höhe von 8,1 Millionen Franken freigegeben. Die Stimmberechtigten genehmigten am 13. Juni 2021 für die Realisierung von Schulraum im Bereich Zyklus eins einen Rahmenkredit von 16 Millionen Franken.

    Neben den Neubauten an den Standorten Rosen- und Hubelweg ist in diesem Rahmenkredit auch ein Anteil für den Umbau und die Instandsetzung des Schulhauses und der Turnhalle Burgstrasse vorgesehen.

    Den dafür notwendigen Objektkredit hat der Gemeinderat anfangs April freigegeben.

    Verzichtet wird auf die Sanierung der Dusch- und WC-Anlagen mit Heizverteilung, Elektroinstallationen und Innentüren sowie auf die Sanierung der bestehenden Lüftung in der Turnhalle im Umfang von 600’000 Franken.

    Anforderungen des Lehrplans 21

    Zuvor hat der Gemeinderat das dem Kredit zu Grunde liegende Bauprojekt genehmigt.

    Es basiert einerseits auf den Anforderungen des Lehrplans 21 zur künftigen Nutzung als Zyklus-eins-Standort.

    Andererseits müssen die geplanten Massnahmen mit Blick auf die Tatsache, dass es sich bei beiden Objekten um Baudenkmäler handelt, auch den Anforderungen der kantonalen Denkmalpflege genügen.

    Die Bausubstanz der Gebäude mit Baujahr 1903 (Schulhaus) und 1930 (Turnhalle) befindet sich weitgehend im ursprünglichen Zustand und weist einen grossen Sanierungsbedarf aus.

    Umfangreiche Abklärungen zu zahlreichen Themen

    Im Rahmen der Projektierung sind deshalb umfangreiche Abklärungen zu Themen wie Bauschadstoffen, Brandschutzauflagen, Tragwerk, Grundstückentwässerung, Umsetzung Anforderungen Behindertengleichstellungsgesetz, und so weiter erfolgt.

    Die Ergebnisse sind ins Bauprojekt eingeflossen.

    Die Planung wird denn auch von der kantonalen Denkmalpflege, von der Procap Fachstelle für behindertengerechtes Bauen und der Gebäudeversicherung Bern GVB begleitet.

    Baugesuch eingereicht

    Das Baugesuch wurde unmittelbar im Anschluss an die Projektfreigabe eingereicht.

    Die Umbauarbeiten werden gemäss der Planung im kommenden August nach Abschluss des Schuljahres 2022/2023 und dem Umzug des Schulbetriebs in die Ersatzräumlichkeiten in Angriff genommen.

    Neben dem eigentlichen Bauprojekt geht es zurzeit darum, den Umzug an die neu zu beziehenden Standorte Hubel- und Rosenweg auf Beginn des nächsten Schuljahres zu planen.

    Separate Budgetkredite

    Dazu gehört, soweit erforderlich, auch die Einlagerung des Mobiliars und des Unterrichtsmaterials aus dem Burgschulhaus.

    Weiter muss die Zuteilung der Schüler sowie der Lehrkräfte auf die während der Bauphase am Standort Burg genutzten Ersatzstandorte vorgenommen werden, wobei diese zusätzlichen Aufwendungen nicht unter den Baukredit fallen, sondern über separate Budgetkredite abgewickelt werden.

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