Neuer Kreisel Byfang geplant
Beim Knoten Wangenstrasse/Byfangstrasse soll ein Kreisel entstehen, um den Mehrverkehr zu bewältigen. Die Gemeinde Herzogenbuchsee beteiligt sich an den Kosten.

Wie die Gemeinde Herzogenbuchsee berichtet, sind in Herzogenbuchsee die Arbeitszonen Biblis II, Hofmatt und Wangenstrasse über die Byfangstrasse erschlossen. Die Anbindung dieser Gemeindestrasse ans übergeordnete Kantonsstrassennetz erfolgt über den T-Knoten Wangenstrasse/Byfangstrasse bei der Landi.
Aufgrund der in der dortigen Arbeitszone geplanten Ausbauprojekten muss künftig mit Mehrverkehr gerechnet werden. Mehrverkehr, der durch den bestehenden Knoten nicht mehr bewältigt werden kann. Aus diesem Grund ist beim Knoten Wangenstrasse/Byfangstrasse der Bau eines Kreisverkehrs vorgesehen.
Die anfallenden Kosten tragen die Gemeinde und die Nutzer. Gleichzeitig will der Kanton die Wangenstrasse in diesem Bereich und die Bushaltekanten «Jurablick» auf seine Kosten sanieren.
Für die Regelung der Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinde für die Planung und Projektierung des Projekts Sanierung Wangenstrasse Nord mit dem Neubau Kreisel Byfang hat der Gemeinderat im April einer entsprechenden Vereinbarung zugestimmt.
Vorerst ein Provisorium
Gestützt auf die behördenverbindlichen Vorgaben aus dem Verkehrsrichtplan sowie der unbefriedigenden Verkehrssicherheit am Knoten Wangenstrasse/Byfangstrasse soll die Projektierung des Kreisels nun in Angriff genommen werden. Weil der Kanton diesen gemäss seinem Strassenbauprogramm erst im Jahr 2029 realisieren will, wird derzeit geprüft, ob allenfalls vorgezogen ein provisorischer Kreisverkehr realisiert werden könnte.
Aktuell wird für den Bau des Kreisels Byfang von Baukosten in der Höhe von 2,4 Millionen Franken ausgegangen, wobei die Einwohnergemeinde Herzogenbuchsee voraussichtlich einen Anteil von 779'000 Franken zu tragen hat. Davon kann sie, gestützt auf bestehende Vereinbarungen, rund 70 Prozent der Kosten (545'000 Franken) auf die Gemeinde Niederönz und Dritte abwälzen.










