SVP

    Sarah Schneiter ist neue Präsidentin der SVP Buchsi

    SVP Herzogenbuchsee
    SVP Herzogenbuchsee

    Oberaargau,

    An ihrer ordentlichen Hauptversammlung am 21. Mai 2026 wählten die Mitglieder der SVP Herzogenbuchsee Sarah Schneiter zu ihrer neuen Präsidentin.

    Der Dorfbrunnen beim Gemeindehaus in Herzogenbuchsee.
    Der Dorfbrunnen beim Gemeindehaus in Herzogenbuchsee. - Nau.ch / Simone Imhof

    Daniel Polling hat infolge seiner Wahl in den Gemeinderat als Präsident der SVP-Sektion Herzogenbuchsee demissioniert.

    Die versammelten Mitglieder wählten Sarah Schneiter einstimmig und mit Applaus zu ihrer neuen Präsidentin. Das Amt des Vizepräsidenten bleibt bis auf weiteres vakant.

    Infolge Wegzugs von Buchsi ist Albert Rahimi aus dem Vorstand zurückgetreten. Die weiteren Mitglieder des Vorstandes wurden in globo wiedergewählt. Die beiden SVP-Gemeinderäte Monika Lang und Daniel Polling gehören dem Vorstand von Amtes wegen an.

    Geschäfte fanden einhellige Unterstützung

    Die Geschäfte der Juni-Gemeindeversammlung fanden die einhellige Unterstützung der SVP-Mitglieder.

    Es sind dies die Jahresrechnung 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 149'321 Franken, die Erneuerung der Heidenmoos- und Hochstrasse für 525'000 Franken und die Erneuerung der Schul-ICT für 770'000 Franken.

    SVP gewinnt Wähleranteile

    In seinem Jahresrückblick hob der scheidende Präsident die positive Abstimmung über den Kredit für die Aquarena AG hervor, bedauerte jedoch die Erhöhung der Steueranlage ab 2026.

    Die Gemeindewahlen letzten Herbst ergaben für die SVP Herzogenbuchsee einen Wähleranteil von 27 Prozent, plus 3 Prozent gegenüber den Gemeindewahlen 2021.

    Damit ist die SVP mit Abstand die stärkste Partei von Buchsi. Auf kantonaler Ebene gewann die SVP bei den Grossrats-Wahlen diesen Frühling 7 Sitze dazu, unterstrich Daniel Polling.

    Ärztliche Gesundheitsversorgung gibt Anlass zur Sorge

    An der Hauptversammlung der SVP kam von Seiten der Mitglieder auch die Situation mit der ärztlichen Gesundheitsversorgung in der Gemeinde Herzogenbuchsee zur Sprache.

    Wegen fehlender geeigneter Praxis-Räumlichkeiten sowie einschränkender kantonaler und eidgenössischer Bestimmungen verlegen Hausärzte und Fachärzte ihre Praxen in andere Gemeinden.

    Die SVP ist sehr besorgt über die sich verschlechternde Gesundheitsversorgung der Bevölkerung von Buchsi und hofft, dass sich der Gemeinderat des Problems bewusst ist und im Rahmen seiner Möglichkeiten Gegensteuer gibt.

    Richtungsentscheidungen für den 14. Juni

    Mit Blick auf das Abstimmungs-Wochenende vom 14. Juni wurde an der SVP-Hauptversammlung von Seiten des Vorstandes dazu aufgerufen, die Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» zwecks Steuerung der masslosen Zuwanderung anzunehmen und den Projektierungskredit von 15,7 Millionen Franken für die überrissene Sanierung und den Umbau des Kunstmuseums Bern mit Gesamtkosten von 147 Millionen Franken abzulehnen.

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