Junge Grüne GL haben Wahlparolen gefasst

Des Weiteren empfehlen die Jungen Grünen Eva-Maria Kreis in GL Mitte, Andreas Streiff in GL Nord und Samuel Zingg für das Präsidium des Gemeinderats GL Nord.

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Kerenzerberg im Glarus Nord mit Blick auf Nieder- und Oberurnen sowie auf die Linth Ebene im Hirzli. - Nau.ch / Simone Imhof

Die Jungen Grünen Glarus haben ihre Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen vom 8. März 2026 gefasst.

Dabei empfehlen sie die Klimafonds-Initiative und die Individualbesteuerung zur Annahme. Die SRG-Initiative empfehlen sie zur Ablehnung und bei der Bargeld-Initiative sprechen sie sich für den Gegenvorschlag und gegen die Initiative aus.

Bei den Gemeinderatswahlen stellen sich die Jungen Grünen klar hinter die beiden Grünen Kandidierenden Eva-Maria Kreis in Glarus Mitte und Andreas Streiff in Glarus Nord.

Zudem empfehlen sie Samuel Zingg für das Präsidium des Gemeinderats GL Nord.

Mehr Investitionen in den Klimaschutz

Die Jungen Grünen Glarus stehen klar hinter der Position, dass die aktuellen Investitionen in den Klimaschutz nicht reichen. Mit effektivem und gut finanziertem Klimaschutz können Schäden und Katastrophen verhindert werden, deren Bekämpfung ansonsten in Zukunft ein Vielfaches kosten wird.

Deshalb fiel die Entscheidung auch einstimmig für eine «Ja»-Parole zur Klimafonds-Initiative aus.

Nein zu Kürzungen beim SRG

Unabhängige staatliche Medien sind gemäss den Jungen Grünen Glarus von zentraler Bedeutung für das Funktionieren einer Demokratie. Vor allem die regionale Berichterstattung der SRG bringt nationale Stabilität und Zusammenhalt.

Die SRG-Initiative sehen sie daher als grosse Gefährdung dieses wichtigen Pfeilers der schweizer Gesellschaft und empfehlen sie einstimmig zur Ablehnung.

Umso stärker für ein Ja spricht, dass der Bund bereits jetzt eine Kürzung des SRG-Budget vorgesehen hat, ungeachtet davon, ob die Initiative angenommen wird.

Bargeld erhalten, aber an die jetzigen Gesetze angepasst

Im Zeitalter der schier unbegrenzten Möglichkeiten digitaler Überwachung sehen die Jungen Grünen Glarus im Bargeld ein wichtiges Instrument, den persönlichen Datenschutz bei Zahlungen zu gewährleisten.

Den Inhalt der Initiative finden sie darum, erachten aber die Formulierung im Gegenvorschlag als deutlicher und besser an die ohnehin schon gängigen gesetzlichen Wortlaute angepasst.

Deshalb empfehlen die Jungen Grünen Glarus den Gegenvorschlag anzunehmen, die Initiative abzulehnen und beim Stichentscheid dem Gegenvorschlag den Vorrang zu geben.

Für grüne Stimmen in den Gemeinderäten und einen zukunftsorientierten Wandel im Präsidium von Glarus Nord

Mit Eva-Maria Kreis in Glarus Mitte und Andreas Streiff im Norden stellen sich gleich zwei Grüne Kandidaten zur Wahl, von denen die Jungen Grünen zu 100 Prozent überzeugt sind.

Eva-Maria Kreis hat in den letzten vier Jahren unter Beweis gestellt, dass die Gemeinde von ihrer jungen, progressiven Perspektive profitiert. Auch Andreas Streiff bringt durch seine menschennahe Art und seinem Lebenslauf – von gelerntem Bauingenieur bis aktuell arbeitend als Sozialpädagoge – alles mit, was es für den Gemeinderat Glarus Nord braucht.

In Glarus Nord wird die Wahl des Präsidiums richtungsweisend sein für die nächsten Jahre. Aufgrund dieser Wichtigkeit unterstützen die Jungen Grünen Glarus zudem die Neukandidatur von Samuel Zingg (SP) für das Präsidium. Sie sind davon überzeugt, dass er das gesamte Gremium zukunftsgerichtet führen wird.

Ja zu mehr Steuergerechtigkeit

Die Jungen Grünen Glarus finden, dass es höchste Zeit ist, verheiratete Paare keiner steuerlichen Sonderbehandlung mehr zu unterziehen und sagen deshalb einstimmig Ja zur Individualbesteuerung.

Zudem sehen sie in der Vorlage auch einen Schritt in Richtung Geschlechtergerechtigkeit, da die jetzige Regelung verheiratete Paare steuerlich bevorzugt, bei denen primär eine Person arbeitstätig ist und damit eine veraltete Rollenverteilung in der Ehe finanziell bevorteilt wird.

Kommentare

User #2697 (nicht angemeldet)

Brav dem Bundesrat dienend.

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