Nach massiver Lawine: Zugstrecke nach Zermatt unterbrochen
In den Alpen spielt das Wetter verrückt: Anhaltende Schneefälle sorgen für Verkehrsbehinderungen und Lawinen. Alle Entwicklungen im Ticker.

Das Wichtigste in Kürze
- Im Wallis ist an einigen Orten innert zwei Tagen über 1,5 Meter Schnee gefallen.
- Die massiven Schneefälle sorgen für Verkehrsbehinderungen.
- Zudem ist die Lawinengefahr auf die höchste Stufe gehoben worden.
- Alle Entwicklungen gibt es hier im Liveticker.
Das Wetter im Alpenraum spielt weiter verrückt: Im Wallis hat es in den vergangenen 48 Stunden enorme Schneemengen gegeben.
Die Folge: Strassen müssen gesperrt werden, Touristen sitzen fest. Es kommt zu Zugausfällen und Verspätungen. Und zu Lawinen: Die Gefahrenstufe ist auf die höchste Stufe angehoben worden.
Alle aktuellen Entwicklungen gibt es hier:
Über 1300 Menschen sind wegen Schneefällen ohne Strom
12.03: In Graubünden ist wegen der starken Schneefälle in zahlreichen Haushalten der Strom ausgefallen. In Obersaxen stürzte am Montagabend ein Baum auf eine Stromleitung. Andernorts sorgten Schneeentladungen zu Stromausfällen. 1334 Haushalte waren betroffen.
Die Stromunterbrüche hätten von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden gedauert, schrieb das Energieunternehmen Repower am Dienstagvormittag. Betroffen waren demnach Haushalte in der Surselva und im Prättigau.
Massive Lawine bei Täsch
11.59: Wegen einer Lawine ist die Verbindung der Matterhorn-Gotthard-Bahn auf der Strecke nach Zermatt erneut unterbrochen. Der Abschnitt zwischen Randa und Täsch ist betroffen. Wie lange die Einschränkung dauert, ist derzeit unklar.
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Bund ruft höchste Lawinen-Gefahrenstufe aus
09.18: Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) hat die Lawinenwarnung für die Schweiz verschärft. Im Wallis gilt inzwischen die höchste Gefahrenstufe 5 von 5, akute Lawinengefahr.

In den übrigen Alpen bleibt die Lage ebenfalls kritisch: Hier gilt weiterhin die Gefahrenstufe 4.
Dass der Bund für eine Region die höchste Gefahrenstufe ausruft, ist sehr selten. Gemäss dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SFL) wird die höchste Lawinengefahrenstufe in nur 0,1 Prozent aller Wintertage herausgegeben.











