Baselbieter Regierungsrat Isaac Reber blickt auf Amtszeit zurück
Der Baselbieter Regierungsrat Isaac Reber (Grüne) hat am Donnerstag im Landrat seinen Rücktritt auf Ende September angekündigt. Das sagte er über seine 15 Jahre in der Kantonsregierung.

Zu seiner Zeit als Sicherheitsdirektor sagte Reber zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA, es sei gelungen, die Direktion gut zu organisieren, zu verschlanken, effizient aufzustellen. «Auch konnten wir draussen Erfolge verbuchen», erklärte Reber. Die Anzahl der Einbruchdiebstähle etwa habe in den Jahren 2013 bis 2019 halbiert werden können. «Das war sicher ein schöner Erfolg», sagte er.
Als Bau- und Umweltschutzdirektor sei es ihm gelungen, viele Projekte auf den Umsetzungsweg zu bringen oder zu realisieren, die schon lange unterwegs sind.
Er erwähnte etwa den Zubringer Bachgraben in Allschwil, die Altlastensanierung der Deponie Feldreben in Muttenz und den Hochwasserschutz samt Verlegung der Naubrücke in Laufen. Auch der Ausbau des Kantonsgericht sei nun beschlossen. «Seit den Nullerjahren hatte man das versprochen», bemerkte Reber.
Und was lief nicht gut? «Die Umsetzung einiger Projekte hätten auch wir uns schneller gewünscht», sagte Reber. Als Beispiel führte er den Zubringer Bachgraben auf, der auf französischem und Schweizer Boden realisiert werden soll.
«Infrastrukturprojekte sind nicht immer einfach und tangieren ganz viele Interessen», sagte er. Auch hier schloss Reber mit einer positiven Note: «Aber wir sind jetzt auf Kurs».
«Die Ambition bei den Grünen ist ganz klar da, Regierungspartei zu bleiben», sagte Reber auf seine Nachfolge angesprochen. Die Ersatzwahl findet am 14. Juni statt.






