Wie der HC Rheintal berichtet, kann die erste Mannschaft im Auswärtsspie gegen den HC Rheintal mit 35:33 gewinnen.
Handball Symbolbild
Ein Handball liegt auf dem Hallenboden. (Symbolbild) - Pixabay
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Der SC Frauenfeld gewinnt in einem kampfbetonten Spiel auswärts gegen den HC Rheintal mit 35:33.

Zeigten die Frauenfelder in den ersten 30 Minuten eine ungenügende Leistung und hatten erneut Verletzungspech zu beklagen, schafften sie es trotz allem, die Partie noch zu ihren Gunsten zu drehen.

Das Resultat deutet bereits auf die mangelhaften Deckungsleistungen beider Teams hin.

Besonders in der ersten Halbzeit fanden die Frauenfelder Spieler überhaupt keinen Zugriff in der Abwehr.

Robbi Bürgi und Luca Oberli verletzen sich

Der Mittelblock stand teilweise planlos auf dem Platz und liess den Angreifer gewähren.

Die gesamte Deckung war verstreut und schaffte es kaum, einen Unterbruch im Spiel der Gastgeber zu erzwingen. Vorne wiederum verwarf der Sportclub zu viele Bälle.

Entweder schloss man zu früh ab oder war schlicht zu schlecht aus guten Positionen, um zu reüssieren.

Dazukam, dass sich Robbi Bürgi (Fuss) und Luca Oberli (Kopf) nach unglücklichen Aktionen verletzten. Für Bürgi war die Partie gar beendet. Frauenfeld rettete sich mit 14:19 in die Kabine.

Die Frauenfelder holten auf

Die Pausenansprache war deutlich: Wollte man hier noch etwas erreichen, brauchte es eine 180-Grad-Wendung.

Nicht ganz 180 Grad, aber in die richtige Richtung wendete sich das Spielgeschehen dann in der zweiten Halbzeit.

Mit der sehr offensiven Zweifach-Manndeckung kamen die Gastgeber nicht klar. Tor um Tor holten die Frauenfelder auf, bis der SC in der 48. Minute den Ausgleich zum 27:27 schaffte.

Manuel Wangler zeigte erneut eine gute Leistung

Danach konnte sich keine Mannschaft mehr absetzen. Erst mit dem letzten Tor der Partie durch den Frauenfelder Benjamin Tecleab war das Spiel entschieden.

Hervorzuheben seien hier noch die Leistungen von Manuel Wangler, der in den letzten Wochen in jedem Spiel durchspielen musste und erneut eine gute Leistung zeigte (14 Tore), und von Noah Heim, der erfreulicherweise das knappe Kader des Fanionteams unterstützte und eine solide Leistung bot.

Noch zwei Spiele stehen an

Nun stehen noch die letzten zwei Partien an: kommenden Samstag, 3. Dezember 2023, zu Hause gegen Tabellenführer Appenzell und eine Woche später am 10. Dezember 2023 auswärts gegen Neuhausen.

Danach haben die Frauenfelder während der ersehnten Winterpause Zeit, Blessuren und Verletzungen auszuheilen und gestärkt in die Rückrunde zu starten.

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