Laut einer Studie wird die Wertschöpfung des Innovationsparks auf dem Militärflugplatz gigantisch. SVP-Kantonsrat Orlando Wyss zweifelt an diesem Ergebnis.
Innovationspark Zürich
Visualisierung des Parks in Dübendorf durch die beauftragte Stiftung Innovationspark Zürich. - Gemeinde Dübendorf

Im Februar wurde die Wertschöpfung des neuen Innovationsparks in Dübendorf von den Projektverantwortlichen veröffentlicht. Sobald der Park auf dem Militärflugplatz voll in Betrieb sei, soll er jährlich 2,5 Milliarden Franken generieren. Und 10‘000 Arbeitsplätze schaffen.

Doch obwohl der Regierungsrat diese Ergebnisse als Bestätigung sieht, werden sie von SVP-Kantonsrat Orlando Wyss hinterfragt. Die Partei kritisiert die Unabhängigkeit der Studie, welche von der Stiftung Innovationspark Zürich in Auftrag gegeben wurde. Das berichtet «Züriost».

«Man wird den Verdacht nicht los, dass das Ergebnis im Studienauftrag inkludiert war», meint Wyss. Mit diesen grossartigen Zahlen sollen Zweifel an diesem «überdimensionierten Stadtteil» entfernt werden. Er will deshalb Antworten vom Regierungsrat.

In seinem Vorstoss will Wyss wissen, wie hoch die Kosten für die Studie waren. Und wie viele Angestellten für die Stiftung Innovationspark zu welchem Lohn arbeiten. Zudem fordert der Politiker Details über die Firmen, die angeblich in «Ausweichgebäude» darauf warten, in die Büros des Parks umzuziehen.

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