Im Rahmen der Corona-Notunterstützung hat die Stadt Bern insgesamt 3,45 Millionen Franken Mietzinshilfe geleistet. Davon profitierte insbesondere das Gastgewerbe.
Neu gebaute Häuser mit Eigentumswohnungen (r) stehen neben Altbauten in Köln. Foto: Oliver Berg/dpa
Neu gebaute Häuser mit Eigentumswohnungen (r) stehen neben Altbauten in Köln. Foto: Oliver Berg/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Stadtparlament hatte im Dezember 2020 rund fünf Millionen Franken für die Corona-Nothilfe an Unternehmen bereitgestellt. Vom 1. Februar 2021 bis zum Auslaufen der Massnahme Ende Juni gingen bei der Stadt über 800 Gesuche ein, wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilte.

790 Gesuche betrafen Hilfe wegen Mietzinsausfällen. Die übrigen 38 Gesuchsteller beantragten Härtefallhilfe. 554 Gesuche wurden bewilligt.

Von den Gesuchen stammen rund 35 Prozent aus der Gastronomie, 23 Prozent aus dem Detailhandel und 9 Prozent aus Tanz- oder Yogaschulen sowie Fitness- und Sportstudios. Die restlichen Gesuche stammen aus ganz unterschiedlichen Bereichen wie etwa dem Gesundheitswesen, der Unterhaltungsbranche oder von Reisebüros.

Stadtpräsident Alec von Graffenried zeigte sich am Donnerstag laut Mitteilung mit dem Instrument und der Abwicklung der kommunalen Corona-Notunterstützung zufrieden: «Die Mietzinshilfe kam zur richtigen Zeit, fokussierte auf die besonders betroffenen Branchen und die kleineren und mittleren Unternehmen, und sie basierte auf dem Solidaritätsgedanken, indem die Vermieterinnen und Vermieter ebenfalls ihren Beitrag zu leisten hatten.»

Mit der Corona-Notunterstützung sollte verhindert werden, dass Stadtberner Unternehmen in der Zeit der zweiten Schliessungsphase infolge von Corona in wirtschaftliche Bedrängnis geraten.

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