Der Kanton Uri verlängert die Corona-Hilfen für die Gastronomie: Restaurantbetreiber müssen in diesem Ende Jahr nur 50 Franken Patentabgaben bezahlen. Die Kosten der Massnahme für Kantone und Gemeinden betragen rund 105'000 Franken.
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Leere Tische sind in der Gastronomie immer noch keine Seltenheit. (Symbolbild) - dpa

Trotz der Lockerungen und der Härtefallhilfen blieben die Umsatzeinbussen für Gastronomiebetriebe «beträchtlich», schreibt die Urner Standekanzlei in einer Mitteilung vom Mittwoch. Der Kanton habe deshalb entschieden, den Restaurantbetreibern bis Ende 2021 eine Reduktion der Patentabgaben auf 50 Franken pro Betrieb zu gewähren.

Die Einnahmeausfälle in der Höhe von rund 105'000 Franken tragen der Kanton zu zwei Dritteln und die Gemeinden zu einem Drittel. Die Patentabgabe ist normalerweise abhängig von der Art und Grösse eines Betriebs und beträgt zwischen 50 und 2000 Franken, wie es bei der Standeskanzlei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hiess. Ab 2022 sollen dann wieder die normalen Abgaben anfallen.

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