Grosse Rochade in EVP-Fraktion - erstmals Frauenmehrheit

Keystone-SDA Regional
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Bern,

In der EVP-Fraktion des bernischen Grossen Rates kommt es zu einer grossen Rochade. Per Ende Mai treten gleich drei altgediente Grossräte zurück: Ruedi Löffel (Münchenbuchsee), Marc Jost (Thun) und Martin Aeschlimann (Burgdorf).

Grosser Rat
Mit dem BLS-Beteiligungsgesetz verpflichtet sich der Grosse Rat, dem Kanton Bern 50 bis 70 Prozent der BLS-Aktien zuzuweisen. (Archivbild) - keystone

Auf sie folgen Hanspeter Steiner (Boll), Tabea Bossard-Jenni (Oberburg) und Margret von Bergen (Uetendorf). Das führt dazu, dass die EVP-Fraktion erstmals über eine Frauenmehrheit verfügt. Sie besteht künftig aus sechs Grossrätinnen und vier Grossräten.

Ruedi Löffel gehört dem Grossen Rat seit 2002 an, Marc Jost seit 2006 und Martin Aeschlimann seit 2012.

Der neue Grossrat Hanspeter Steiner ist 56 Jahre alt und Ausbildner von Lokführern. Die Betriebsökonomin Tabea Bossard-Jenni wird mit 31 Jahren die bisher jüngste EVP-Grossrätin. Ihr Vater Josef Jenni sass von 2006 bis 2012 im Grossen Rat. Die 60-jährige Margret von Bergen arbeitet als Pflegefachfrau.

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