EVP

    EVP Zürich nominiert Donato Scognamiglio für Regierungsratswahlen

    Keystone-SDA Regional
    Keystone-SDA Regional

    Zürich,

    Die EVP des Kantons Zürich hat Donato Scognamiglio für die Regierungsratswahlen 2027 nominiert. Die Delegierten sprachen sich an ihrer Versammlung in Winterthur einstimmig für die Kandidatur des Kantonsrats aus Freienstein-Teufen aus.

    Kantonsrat Donato Scognamiglio (Jahrgang 1970) steigt für die EVP ins Rennen für die Regierungsratswahlen 2027. (Archivbild)
    Kantonsrat Donato Scognamiglio (Jahrgang 1970) steigt für die EVP ins Rennen für die Regierungsratswahlen 2027. (Archivbild) - Keystone/SECO/CLAUDIO THOMA

    Mit der Nomination reagiere die Partei auf grosse Herausforderungen wie Wohnungsnot und steigende Krankenkassenprämien, teilte die Evangelische Volkspartei des Kantons Zürich am Samstag mit. Es brauche eine konstruktive Kraft in der Regierung. Scognamiglio ist Unternehmer, Wirtschaftsprofessor und Immobilienexperte.

    «Wir brauchen im Kanton Zürich Lösungen, die im Alltag funktionieren, und keine endlosen Debatten, die unsere Gesellschaft nur spalten», liess sich Scognamiglio in der Mitteilung zitieren. Dass er seinen Worten auch Taten folgen lasse, habe er mit der Mitbegründung der «Gesellschaft für erschwingliches Wohnen» gezeigt, die ohne Steuergelder bezahlbaren Wohnraum schaffe, hiess es weiter.

    Mehrere Parteien haben bereits Kandidierende für die Zürcher Regierungsratswahlen 2027 nominiert oder in Stellung gebracht. Bei der SP haben Nationalrätin Priska Seiler Graf und der Winterthurer Stadtrat Nicolas Galladé Interesse angemeldet. Die GLP schickt die Winterthurer Gemeinderätin Nora Ernst ins Rennen und die FDP will den Sitz von Carmen Walker Späh mit Nationalrat Andri Silberschmidt verteidigen.

    Bei der SVP wird Nationalrat Martin Hübscher als Nachfolger für den zurücktretenden Ernst Stocker gehandelt, während Natalie Rickli erneut antritt. Für die Grünen will Martin Neukom seinen Sitz verteidigen. Offen ist, ob Silvia Steiner (Mitte) und der parteilose Mario Fehr nochmals kandidieren.

    An der Delegiertenversammlung fasste die EVP zudem die Parolen für die kantonalen Abstimmungen vom 14. Juni 2026. Sie empfiehlt ein Ja zur Änderung der Kantonsverfassung bezüglich der Vertretung von Kantonsratsmitgliedern.

    Die EVP lehnt die Wohneigentums-Initiative, die Wohnungsinitiative und die Wohnschutz-Initiative ab. Beim Gegenvorschlag zur Wohnungsinitiative beschloss sie jedoch die Ja-Parole. Auch die Initiative «Stopp Prämien-Schock» empfiehlt die Partei zur Ablehnung.

    Kommentare

    User #4933 (nicht angemeldet)

    So gut wie gewählt 👍

    Weiterlesen

    Frust bei Bootsbesitzer: Hohe Rechnungen und gar nie auf dem See!
    194 Interaktionen
    Boots-Frust
    Bahnhof Winterthur am Limit – was jetzt helfen soll
    122 Interaktionen
    «Fatal»

    MEHR EVP

    Mathias Steinhauer
    375 Interaktionen
    «Neutralitätslüge»
    evp
    11 Interaktionen
    Murten FR
    Manfred Weber
    15 Interaktionen
    Brüssel
    Manfred Weber
    7 Interaktionen
    Zu Ceuta-Krise

    MEHR AUS STADT ZüRICH

    VZO
    15 Interaktionen
    Mehr Plakate
    SRF
    307 Interaktionen
    SRF-Show
    5 Interaktionen
    Leute angegriffen
    Zürich
    Zürich