EVP Zürich nominiert Donato Scognamiglio für Regierungsratswahlen
Die EVP des Kantons Zürich hat Donato Scognamiglio für die Regierungsratswahlen 2027 nominiert. Die Delegierten sprachen sich an ihrer Versammlung in Winterthur einstimmig für die Kandidatur des Kantonsrats aus Freienstein-Teufen aus.

Mit der Nomination reagiere die Partei auf grosse Herausforderungen wie Wohnungsnot und steigende Krankenkassenprämien, teilte die Evangelische Volkspartei des Kantons Zürich am Samstag mit. Es brauche eine konstruktive Kraft in der Regierung. Scognamiglio ist Unternehmer, Wirtschaftsprofessor und Immobilienexperte.
«Wir brauchen im Kanton Zürich Lösungen, die im Alltag funktionieren, und keine endlosen Debatten, die unsere Gesellschaft nur spalten», liess sich Scognamiglio in der Mitteilung zitieren. Dass er seinen Worten auch Taten folgen lasse, habe er mit der Mitbegründung der «Gesellschaft für erschwingliches Wohnen» gezeigt, die ohne Steuergelder bezahlbaren Wohnraum schaffe, hiess es weiter.
Mehrere Parteien haben bereits Kandidierende für die Zürcher Regierungsratswahlen 2027 nominiert oder in Stellung gebracht. Bei der SP haben Nationalrätin Priska Seiler Graf und der Winterthurer Stadtrat Nicolas Galladé Interesse angemeldet. Die GLP schickt die Winterthurer Gemeinderätin Nora Ernst ins Rennen und die FDP will den Sitz von Carmen Walker Späh mit Nationalrat Andri Silberschmidt verteidigen.
Bei der SVP wird Nationalrat Martin Hübscher als Nachfolger für den zurücktretenden Ernst Stocker gehandelt, während Natalie Rickli erneut antritt. Für die Grünen will Martin Neukom seinen Sitz verteidigen. Offen ist, ob Silvia Steiner (Mitte) und der parteilose Mario Fehr nochmals kandidieren.
An der Delegiertenversammlung fasste die EVP zudem die Parolen für die kantonalen Abstimmungen vom 14. Juni 2026. Sie empfiehlt ein Ja zur Änderung der Kantonsverfassung bezüglich der Vertretung von Kantonsratsmitgliedern.
Die EVP lehnt die Wohneigentums-Initiative, die Wohnungsinitiative und die Wohnschutz-Initiative ab. Beim Gegenvorschlag zur Wohnungsinitiative beschloss sie jedoch die Ja-Parole. Auch die Initiative «Stopp Prämien-Schock» empfiehlt die Partei zur Ablehnung.










