März-Abstimmungen: FDP Aarau spricht sich für 2x Ja aus
Mit Blick auf die städtischen Abstimmungen vom 8. März 2026 hat die FDP Aarau intensiv diskutiert und ihre Parolen gefasst.

Die FDP Aarau hat die Parolen zu den städtischen Abstimmungen vom 8. März 2026 gefasst.
Die Diskussionen waren im Zusammenhang mit dem ersten Thema zur Parolenfassung engagiert, offen und teils kontrovers, was die Bedeutung der Geschäfte für die Stadt Aarau unterstreicht.
FDP Aarau sagt Ja zum Oberstufen-Kompromiss
Im Zentrum der Parteiversammlung stand der geplante Landabtausch zwischen der Stadt Aarau und dem Kanton Aargau zur Sicherung der zukünftigen Oberstufenstandorte.
Im Verlauf der Debatte wurden verschiedene Bedenken geäussert. Insbesondere Fragen zum langfristigen Umgang mit städtischem Land sowie zur Übernahme des Hallenbads Telli vom Kanton wurden intensiv diskutiert.
Trotz dieser Vorbehalte erachtet die Mehrheit der FDP-Mitglieder den vorliegenden, überparteilichen Kompromiss als tragfähige Lösung. Er ermöglicht eine zukunftsgerichtete Entwicklung des Schulraums, vermeidet teure Provisorien und erlaubt die Umsetzung der angestrebten Zwei-Standort-Lösung.
Nach einer ausführlichen und differenzierten Diskussion hat sich daher eine Mehrheit für ein Ja zum Oberstufen-Kompromiss ausgesprochen.
Vorlagen haben nur dann eine Chance, wenn sie breit abgestützt sind
Die FDP Aarau hält fest, dass die Parole das Resultat eines sorgfältigen parteiinternen Meinungsbildungsprozesses ist. Die Partei setzt sich weiterhin für verantwortungsvolle Lösungen ein, die sowohl finanzielle Nachhaltigkeit als auch die Interessen der Bevölkerung berücksichtigen.
«Die intensiven Diskussionen um die Schulraumplanung der letzten Jahre zeigen: Bei grossen und umstrittenen Zukunftsfragen unserer Stadt haben Vorlagen nur dann eine Chance, wenn sie möglichst breit abgestützt sind. Daran sollten wir uns auch in den kommenden vier Jahren orientieren», betont Co-Präsident Benjamin Böhler.
Baukredit für den Neubau der Seniorenwohnungen Herosé wird unterstützt
Neben dem Landabtausch befasste sich die FDP Aarau auch mit der Herosé-Vorlage zum Neubau der Seniorenwohnungen. Nach einer sachlichen Diskussion wurde praktisch einstimmig die Ja-Parole gefasst.
Die Mitglieder anerkennen damit die Notwendigkeit, in zeitgemässe und bedarfsgerechte Seniorenwohnungen zu investieren, und sehen in der Vorlage einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Lebensqualität im Alter in Aarau. Die Stadt soll allen Generationen ein attraktives Zuhause bieten.










