Uerkheim erhält Hochwasserschutzprojekt
Der Gemeinde Uerkheim erhält ein Hochwasserrückhaltebecken für 12,2 Millionen Franken, inklusive Uerke-Ausbau und Offenlegung des Katzenhaldenbächlis.

Wie die Gemeinde Uerkheim mitteilt, hatte die Stimmbevölkerung der Gemeinde in den Jahren 2012 und 2015 zwei Hochwasserschutzprojekte für die Uerke abgelehnt, danach hat das Departement Bau, Verkehr und Umwelt auf Antrag der Gemeinde ein neues Projekt erarbeitet. Nun hat der Regierungsrat das Projekt «Hochwasserrückhaltebecken Uerke» in Uerkheim mit einem Verpflichtungskredit von 12,2 Millionen Franken genehmigt.
Damit sollen die bekannten Defizite im Hochwasserschutz in Uerkheim verbessert werden. Das Vorhaben beinhaltet zudem unter anderem den Ausbau und die Revitalisierung der Uerke sowie die Offenlegung des Katzenhaldenbächlis. Das Projekt wurde vom Regierungsrat in seiner Sitzung vom 14. Januar 2026 genehmigt und das BVU mit der Umsetzung beauftragt.
Ausbau der Uerke im Dorf
Eine weitere Massnahme ist der Ausbau der Uerke im Dorf. Dieser beinhaltet die Erneuerung von zu klein dimensionierten Brücken, lokale Ufererhöhungen und eine Verbesserung der Situation im Bereich einer Liegenschaft, wo die Uerke unter dem Gebäude hindurchfliesst.
Gleichzeitig mit dem Dammbau wird – als ökologischer Ausgleich – die Uerke im Bereich des Rückhalteraums revitalisiert und das Katzenhaldenbächli offengelegt. Die Kantonsstrasse K317 zwischen Uerkheim und Bottenwil ist sanierungsbedürftig.
Um Synergien zu nutzen, wird der Zeitplan der Strassensanierung auf denjenigen des Hochwasserschutzprojekts abgestimmt. Wegen des Damms muss die K317 auf einem Abschnitt von knapp 300 Metern verlegt werden.
Sie wird um einige Meter nach Nordwesten verschoben und teilweise um rund einen Meter erhöht. Dadurch wird der Verkehrsfluss im Uerkental auch während der Bauphase deutlich weniger beeinträchtigt.
Ökologischer Ausgleich und Strassensanierung
Eine weitere Massnahme ist der Ausbau der Uerke im Dorf. Dieser beinhaltet die Erneuerung von zu klein dimensionierten Brücken, lokale Ufererhöhungen und eine Verbesserung der Situation im Bereich einer Liegenschaft, wo die Uerke unter dem Gebäude hindurchfliesst.
Gleichzeitig mit dem Dammbau wird – als ökologischer Ausgleich – die Uerke im Bereich des Rückhalteraums revitalisiert und das Katzenhaldenbächli offengelegt. Die Kantonsstrasse K317 zwischen Uerkheim und Bottenwil ist sanierungsbedürftig.
Um Synergien zu nutzen, wird der Zeitplan der Strassensanierung auf denjenigen des Hochwasserschutzprojekts abgestimmt. Wegen des Damms muss die K317 auf einem Abschnitt von knapp 300 Metern verlegt werden.
Sie wird um einige Meter nach Nordwesten verschoben und teilweise um rund einen Meter erhöht. Dadurch wird der Verkehrsfluss im Uerkental auch während der Bauphase deutlich weniger beeinträchtigt.
Kosten und Zeitplan des Hochwasserschutzprojekts
Der Grosse Rat hat am 23. April 2024 für das Projekt «Hochwasserrückhaltebecken Uerke» in der Gemeinde Uerkheim einen Verpflichtungskredit von 12,2 Millionen Franken beschlossen.
Der Bund beteiligt sich mit 4,3 Millionen Franken an den Kosten, die Aargauische Gebäudeversicherung mit 0,6 Millionen Franken und der Anteil des Kantons beträgt rund 4,6 Millionen Franken.
Die Gemeinde Uerkheim hat ihrem Kostenanteil von 2,7 Millionen Franken bereits an der Gemeindeversammlung vom 26. November 2021 zugestimmt. Nach der Projektgenehmigung durch den Regierungsrat folgen nun der Landerwerb und die Submission der Baumeisterarbeiten. Gemäss heutigem Planungsstand werden die Bauarbeiten 2027 bis 2029 durchgeführt.
Der Gemeinderat wird die Bevölkerung über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten.










