Iran: 26 Millionen Menschen melden sich für Kriegsdienst

Etienne Sticher
Etienne Sticher

Iran,

Nach den gescheiterten Gesprächen blockieren die USA und der Iran die Strasse von Hormus. Es besteht die Hoffnung auf weitere Verhandlungsrunden.

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Der freiwillige iranische Kriegsdienst erlebt laut dem Regime einen riesigen Ansturm. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die USA und der Iran befinden sich in einer temporären Waffenruhe.
  • Erste Gespräche über einen langfristigen Frieden blieben ohne Ergebnis.
  • Die USA blockieren deswegen ebenfalls die Strasse von Hormus.

Letzte Woche einigten sich der Iran und die USA kurz vor Ablauf eines US-Ultimatums auf eine Feuerpause. Zwei Wochen lang sollen die Waffen ruhen, während die Verhandlungen weitergehen. Erste Gespräche zwischen einer US-Delegation und iranischen Vertretern in Pakistan brachten zwar keine Ergebnisse.

Die Bemühungen der Vermittler laufen jedoch weiter – und US-Vizepräsident JD Vance spricht plötzlich gar von «echten Fortschritten». Mittlerweile gibt es auch Berichte, nach denen die Delegationen am Donnerstag erneut zusammenkommen könnten.

Wie soll die US-Blockade mit chinesischen Iran-Schiffen umgehen?

Die USA haben derweil die Übernahme der Kontrolle in der Strasse von Hormus angekündigt. Laut dem US-Militär soll der Seeverkehr für Schiffe blockiert werden, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. Iran drohte mit einer «entschiedenen und kraftvollen Reaktion».

Im Ticker von Nau.ch bleibst du über die Lage im Nahen Osten und die brüchige Waffenruhe auf dem Laufenden.

Iran: 26 Millionen Menschen melden sich für Kriegsdienst

03.00: Trotz einer Waffenruhe melden sich nach Angaben des staatlichen Senders Irib immer mehr Iraner freiwillig für den Kriegsdienst. Demnach sollen sich mehr als 26 Millionen Menschen für die Kampagne «Leben opfern» registriert haben.

Eine unabhängige Überprüfung dieser Angaben ist derzeit nicht möglich. Im Iran leben rund 90 Millionen Menschen.

Laut Staatsfunk sollen die Freiwilligen zusätzlich zu den Truppen der Revolutionsgarden und der Armee eingesetzt werden. Zudem sind Menschenketten zum Schutz möglicher Angriffsziele geplant.

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Kommentare

User #4003 (nicht angemeldet)

zum GLück muss ich nicht verstehen, warum man freiwillig andere Menschen töten möchte. Ich würde das auch auf befehl nicht machen

User #1893 (nicht angemeldet)

Gott sei Dank die Probleme Lösen sich von alleine wie viele Millionen ???

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