Warner Bros weist verbessertes Angebot von Paramount zurück
Der Verwaltungsrat von Warner Bros Discovery hat das verbesserte Übernahmeangebot des Konkurrenten Paramount einstimmig abgelehnt. Er bekräftigte am Mittwoch seine Präferenz für das Gebot von Netflix.

Das neue Angebot von Paramount «bleibt in mehreren zentralen Punkten hinter unserem Fusionsabkommen mit Netflix zurück», erklärte Verwaltungsratspräsident Samuel Di Piazza Jr in einer Mitteilung.
Paramount erhöhte den Betrag seines Kaufangebots über mehr als 100 Milliarden Dollar nicht, änderte jedoch einige Parameter. Unter anderem fügte der Konzern eine persönliche Garantie in Höhe von 40,4 Milliarden Dollar des Milliardärs und Oracle-Gründers Larry Ellison hinzu. Er ist der Vater von Paramount-Chef David Ellison.
Der Bieterkampf hat eine politische Komponente: Während Netflix der Demokratischen Partei nahe steht, ist Paramount-Chef Ellison respektive sein Vater Larry Ellison ein Verbündeter von US-Präsident Donald Trump. Trump hatte die Übernahmepläne von Netflix bereits infrage gestellt und dies mit dem «sehr grossen Marktanteil» des Streaminganbieters begründet. Zudem pocht Trump darauf, dass der Fernsehsender CNN, den er in der Vergangenheit wiederholt scharf kritisiert hatte, verkauft wird.














