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    Volkswagen ändert China-Strategie

    Keystone-SDA
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    Volkswagen will China verstärkt als Exportstandort nutzen. Das hat auch mit der Marktentwicklung in der Volksrepublik zu tun. Die Wolfsburger blicken vor allem auf die Südhalbkugel.

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    Mitarbeiter überprüfen im Lichttunnel der Lackiererei im Werk von Volkswagen den Lack einer Karosserie. - keystone

    Angesichts der Schwäche des chinesischen Automarktes und mehr Konkurrenz aus der Volksrepublik im Ausland ändert der Volkswagen-Konzern seine China-Strategie. Statt dem bisherigen Motto «In China, for China» (In China, für China) visieren die Wolfsburger mit «In China, Beyond China» (In China und über China hinaus) nun Märkte ausserhalb der Volksrepublik an, wie der Konzern im ostchinesischen Hefei mitteilte.

    Perspektivisch will Volkswagen mit seinen Gemeinschaftsunternehmen in China mehr Märkte in Südostasien, dem südlichen Afrika und Südamerika bedienen. Im April hatte der Konzern im Rahmen der Automesse in China etwaige Pläne angedeutet. Bereits jetzt exportiere Volkswagen Autos aus China etwa in den Nahen Osten oder nach Kasachstan und Usbekistan, hiess es.

    Neben dem hohen Konkurrenz- und Preisdruck chinesischer Marken bereitet nun auch der schwache Automarkt in China Probleme. Jüngste Daten des chinesischen PKW-Verbandes CPCA für den Gesamtmarkt zeigen für die ersten neun Monate dieses Jahres einen Rückgang der Verkaufszahlen um 21,7 Prozent.

    Auch für Volkswagen ist das China-Geschäft schwierig: Im dritten Quartal sanken die Verkaufszahlen um 38,5 Prozent auf 405'800 Autos. Das Minus dort machte mehr als 80 Prozent des Gesamtrückgangs aus.

    Mit dem Strategiewechsel will Volkswagen deshalb nicht nur in anderem Märkten der chinesischen Konkurrenz trotzen, sondern auch neue Länder bedienen. «China exportiert Konkurrenzdruck», hiess aus Konzernkreisen. Mit Produkten aus Europa ginge das demnach nur schwer, weshalb VW aus China exportieren wolle.

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