Schock: Handy-Roaming in Thailand nach einer Minute schon 1000 Euro
Eine belgische Familie tappt in Thailand in die Roaming-Falle. Nach nur einer Minute beträgt die Rechnung schon 1000 Euro!

Das Wichtigste in Kürze
- Ein belgischer Familienvater erlebt in den Ferien in Thailand einen Schock.
- Die Roaming-Kosten seiner Tochter sind innert kürzester Zeit schon 1000 Euro hoch.
- Die automatische Sperre des Roamings greift erst nach einer Minute.
Nicolaas Van den Broek (48) ist mit der Familie unterwegs in die Ferien. Kaum in Thailand gelandet: Der grosse Schock!
Die Tochter des Belgiers bekommt eine Meldung des belgischen Mobilfunkanbieters Telenet auf ihr Handy: Die Roaming-Kosten hätten schon jetzt eine Höhe von 1000 Euro erreicht. Und dabei hat sie die Datennutzung nur eine Minute lang genutzt.
Laut dem Familienvater habe es keinen Warnhinweis gegeben, berichtet das belgische News-Portal «HLN».
Die rund 100 Megabyte Daten seien innerhalb von weniger als 60 Sekunden verbraucht worden. Das sei zu schnell für die automatische Sperre und die Benachrichtigung, erklärte Telenet gegenüber «HLN».
Achtung Roaming-Falle!
Die EU-Roaming-Zone hat einen Preisdeckel. Aber Achtung! Dies sei in Mobilfunk-Netzen von Nicht-EU-Ländern nicht der Fall, schreibt «Focus».
Zu diesen gehören auch Kleinstaaten wie Andorra oder Monaco, obwohl sie in der EU liegen.
Besonders heikel kann es auch im Flugzeug oder auf Schiffen werden: Handys können sich da automatisch mit Satellitennetzen verbinden. Dies hat hohe Gebühren zur Folge.
«Chip.de» empfiehlt Daten-Roaming und mobile Daten schon vor Reisebeginn komplett abzuschalten. Dies sei am sichersten. Unterwegs solle man nur über geschützte WLAN-Netze online gehen.



















