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    UBS soll gemäss Online-Portal Börsengang von CS Schweiz vorbereiten

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Plant die UBS für einen Teil der CS Schweiz einen Börsengang? Berichten zufolge wurde mit den entsprechenden Vorbereitungen begonnen.

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    Im Geschäftsergebnis der UBS dürfte wieder der operative Geschäftsverlauf stärker im Vordergrund stehen. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die UBS will mit einem Teil der CS Schweiz angeblich an die Börse.
    • Das berichtet «Inside Paradeplatz» unter Berufung auf einen Insider.
    • Demnach wurde das Institut JPMorgan mit diesem Schritt beauftragt.

    Die UBS soll gemäss einem Bericht des Portals «Inside Paradeplatz» den Börsengang zumindest eines Teils der CS Schweiz planen. Die Schweizer Grossbank habe nun das US-Institut JPMorgan mit den Vorbereitungen eines solchen Schritts beauftragt, schreibt das Zürcher Webportal unter Berufung auf einen Insider.

    Der Plan könnte laut «Inside Paradeplatz» sein, dass die UBS einen Teil der CS Schweiz an die Börse bringen und den Rest behalten würde. Die CS Schweiz würde so als eigenständige Bank überleben und wohl als «Unternehmerbank» am Markt auftreten. Die UBS würde ihren Anteil an der CS Schweiz wohl als Finanzbeteiligung führen und müsste ihn so nicht konsolidieren, heisst es in dem Bericht weiter.

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    Die neue Grossbank ist angeblich daran, einen Börsengang vorzubereiten. - dpa

    Die UBS verwies am Donnerstagmorgen auf AWP-Anfrage auf die Aussagen ihres Vizepräsidenten Lukas Gähwiler an der Generalversammlung von vergangener Woche. Dieser betonte damals, dass zunächst die Übernahme zum Abschluss gebracht werden müsse, bevor strategische Entscheide zum Schweiz-Geschäft getroffen würden. Es seien dabei grundsätzlich «alle Optionen auf dem Tisch».

    Wettbewerb im Inland würde sichergestellt

    Eine Abtrennung und ein Börsengang der CS Schweiz hätte für die UBS den Vorteil, dass damit der Wettbewerb im Inland sichergestellt würde, schreibt derweil «Inside Paradeplatz». Die Grossbank könnte damit zum einen der Debatte um eine dominierende Stellung im Schweizer Markt den Wind aus den Segeln nehmen. Zum anderen käme es in einem solchen Szenario wohl zu deutlich weniger Jobverlusten.

    Die Debatte um eine Auslagerung des Schweizer Geschäfts der Credit Suisse war zuletzt wieder auch von den Aktienanalysten von JPMorgan angeheizt worden. In einer neuen Studie bezifferten sie den Wert des CS Schweiz-Geschäfts auf mindestens 10 Milliarden Dollar, was auch eine Art «Absicherung» für die UBS angesichts diverser Unwägbarkeiten der komplexen CS-Integration darstelle. In der von den Schweizer Behörden orchestrierten Übernahme der CS bezahlt die UBS rund 3 Milliarden Franken für den Kauf ihrer Rivalin.

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