An Halloween: Linksextreme rufen zu unbewilligter Demo in Zürich auf
Linksextreme Gruppen rufen für Samstagabend zur Demo auf. Im Communiqué wird auch Sachbeschädigung ausdrücklich thematisiert.

Das Wichtigste in Kürze
- Linksextreme Gruppen rufen für Samstag zu einer unbewilligten Kundgebung in Zürich auf.
- Die Organisatoren beziehen sich auf Schülerproteste in mehreren europäischen Ländern.
- Ihr Aufruf kritisiert Aufrüstung und Ungleichheit und thematisiert auch Sachbeschädigung.
Für Samstagabend rufen linksextreme Gruppen zu einer unbewilligten Kundgebung im Zürcher Kreis 4 auf.
Der Aufruf wurde auf der Plattform «Barrikade.info» veröffentlicht und unter anderem von der Revolutionären Jugend Zürich über soziale Medien verbreitet. Dies berichtet der «Tagesanzeiger».
Treffpunkt soll um 22 Uhr sein, ein genauer Ort wurde nicht genannt.
Organisatoren beziehen sich auf europäische Proteste
Die Organisatoren beziehen sich auf aktuelle Schülerproteste in Frankreich, Belgien und weiteren europäischen Ländern.

Solidarität dürfe ihrer Ansicht nach nicht auf Äusserungen in sozialen Medien beschränkt bleiben, sondern müsse «materiell spürbar» werden.
In ihrem Aufruf äussern sie Kritik an staatlicher Aufrüstung, gesellschaftlicher Ungleichheit und einem aus ihrer Sicht erstarkenden Faschismus.
Aufruf thematisiert Sachbeschädigung
Dabei wird auch Sachbeschädigung ausdrücklich thematisiert. In dem Communiqué heisst es: «Ein kleines bisschen Gerechtigkeit blitzt auf in jeder zerbrochenen Scheibe der sonst für uns unbezahlbaren Innenstädte.»
Die unbewilligte Kundgebung folgt wenige Wochen nach gewaltsamen Auseinandersetzungen am Hardplatz während einer illegalen Party. Damals kam es zu Angriffen auf die Polizei, Festnahmen gab es keine.
Stadtpolizei kündigt Einsatzkräfte an
Marc Surber, Sprecher der Zürcher Stadtpolizei, kündigt gegenüber dem «Tagesanzeiger» ein entsprechendes Polizeiaufgebot an. Die Lage werde laufend beobachtet und der Einsatz je nach Entwicklung angepasst.










