UBS-CEO: Integration geschafft - Nächste Transformation läuft
Die Grossbank UBS ist laut ihrem Konzernchef Sergio Ermotti gut unterwegs. Die Integration der von drei Jahren übernommenen Credit Suisse mache grosse Fortschritte. Gleichzeitig kümmere sich das Management darum, die Bank für das kommende Jahrzehnt vorbereiten.

«Für UBS war 2025 erneut ein sehr gutes Jahr», sagte Ermotti am Mittwoch laut Redetext an der Generalversammlung in Basel. Und man sei auf Kurs, die Profitabilität der UBS bis 2028 wieder auf das Niveau von 2022 zurückzubringen. «Also vor der Übernahme der Credit Suisse», so Ermotti.
Im März habe man die letzten Kunden der Credit Suisse in der Schweiz im März erfolgreich auf die UBS-Systeme übertragen. «Damit haben wir die Migration von rund 1,2 Millionen Kundenbeziehungen weltweit im Wesentlichen abgeschlossen.»
Auch die Integration in den verschiedenen Unternehmensbereichen und in den zentralen Konzernfunktionen sei abgeschlossen. Und die Rechtsrisiken habe die UBS «weiter deutlich reduziert», erklärte der UBS-Boss.
Das Management arbeite aber nicht nur daran, die Integration abzuschliessen und die kurz- und mittelfristigen Prioritäten umzusetzen. «Wir wollen UBS auch für das kommende Jahrzehnt vorbereiten», sagte Ermotti. Dabei spielten Technologie und Künstliche Intelligenz eine besonders wichtige Rolle.
Die Bank investiere daher «in grossem Umfang» in transformative Programme im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Diese Programme würden die Prozesse bei der UBS «grundlegend neu» gestalten, den Kundenservice verbessern die Bank widerstandsfähiger machen.
Parallel dazu sehe man bei der UBS auch, dass mit digitalen Assets und Tokenisierung neue Chancen entstünden. «Die Art und Weise, wie wir arbeiten, kann sich dadurch fundamental ändern.»










