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Stellenangebot in Bankenbranche wegen UBS auf Tiefststand

Keystone-SDA
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Zürich,

Das Stellenangebot in der Bankenbranche bewegt sich auf tiefem Niveau. Grund dafür ist hauptsächlich die Grossbank UBS, die im Vergleich zu früher nur noch wenige Stellen ausgeschrieben hat.

In der Bankbranche sind deutlich weniger Jobs ausgeschrieben als noch vor einem Jahr. Grund dafür sind die Umwälzungen bei der UBS im Zuge der Fusion mit der Credit Suisse.(Symbolbild)
In der Bankbranche sind deutlich weniger Jobs ausgeschrieben als noch vor einem Jahr. Grund dafür sind die Umwälzungen bei der UBS im Zuge der Fusion mit der Credit Suisse.(Symbolbild) - KEYSTONE/CLAUDIO THOMA

Wer vor Pfingsten auf der Webseite der UBS nach einem Job suchte, fand gerade noch 41 Stellenangebote mit Arbeitsort in der Schweiz. Durch die Fusion mit der Credit Suisse und den damit einhergehenden Abbau von Stellen ist das Jobangebot der Grossbank geradezu eingebrochen.

Denn vor einem Jahr waren auf der UBS-Webseite immerhin noch 167 Stellenangebote zu finden und vor zwei Jahren über 200, wie von der Jobplattform Indeed erhobene Daten zeigen. Im Mai 2023 schliesslich fanden Stellensuchende auf der Webseite der UBS sogar noch 239 Stelleninserate und auf der Webseite der Credit Suisse deren 138.

Der Rückgang der Stellenangebote bei der fusionierten Grossbank illustriert eindrücklich, wie sich der Arbeitsmarkt in der Bankenbranche während der letzten Jahren entwickelt hat. Dieser befindet sich bezüglich Angebot auf einem Tiefstand.

Konkret waren bei den zehn grössten Banken der Schweiz vergangene Woche 482 Stellen ausgeschrieben. Das sind fast 20 Prozent weniger als im Mai 2025 und über 30 Prozent weniger als im Frühling 2024. Dies zeigt die Analyse des Jobportals Indeed, das für die Nachrichtenagentur AWP regelmässig das Stellenangebot auf den Webseiten der Banken zählt.

Allerdings herrscht nicht bei allen Banken Flaute bei der Personalrekrutierung: Bei der Bank Julius Bär sind derzeit mit 96 ausgeschriebenen Stellen so viele Jobangebote verfügbar wie sonst nie die letzten drei Jahre. Und bei zahlreichen anderen Banken ist das Stellenangebot bei weitem nicht so stark zurückgegangen wie bei der UBS.

Die Zahl der arbeitslosen ehemaligen Bankangestellten bewegt sich hingegen auf einem ungewöhnlich hohen Niveau: Im April waren mit 4387 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) so viele ehemalige Bankmitarbeiterinnen und -mitarbeiter arbeitslos gemeldet wie nie in den letzten Jahren. Die Branchen-Arbeitslosenquote befand sich mit 3,5 Prozent entsprechend auf hohem Stand.

Kommentare

User #1447 (nicht angemeldet)

Die Bankenbranche, wird auch in den nächsten Jahren schrumpfen. Die hohen Gehälter gehören der Vergangenheit an. Kleine Nachfrage, grosses Angebot bedeutet, die Lebenszeit für Geld verkaufen wird nicht mehr so spektakulär sein. Die Mitarbeiter werden sich billiger vermarkten müssen und selbst das wird den Wandel in der Branche nicht aufhalten. Wir allesamt müssen uns auf andere Zeiten einstellen, weil wenige Menschen haben alles und andere nichts. Das System funktionert solange bis es nicht mehr funktioniert.

User #3355 (nicht angemeldet)

Wegen UBS... hätten sie geholfen einer anderen bank die CS zu übernehmen, hätte es mehr statt weniger gegeben. Aber so sind halt Monopole

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