Trump investierte vor China-Reise Millionen Dollar in Apple
Donald Trump investierte von Januar bis März 7,2 Millionen Dollar in Apple. Dessen Chef Tim Cook begleitet den US-Präsidenten nach China.

Das Wichtigste in Kürze
- Donald Trump hat in den erstn drei Monaten 7,2 Millionen Dollar in Apple investiert.
- Tim Cook ist Teil der Wirtschaftsdelegation, die mit dem Präsidenten in China ist.
- Auch in Tesla, Nvidia oder Boeing hat Donald Trump investiert.
US-Präsident Donald Trump hat in den Monaten vor seiner China-Reise kräftig in den Tech-Konzern Apple investiert, dessen Chef Tim Cook ihn in Peking begleitet. Bis zu 7,2 Millionen Dollar investierte Trump in den ersten drei Monaten des Jahres in Apple, wie aus Daten der US-Behörde für Regierungsethik hervorgeht. Die genauen Geldbeträge lassen sich nicht ablesen, angegeben sind in der verpflichtenden Aufstellung wie üblich nur ungefähre Spannweiten.
Seine Investitionen in Apple hat Trump allerdings erheblich aufgestockt, wie aus den Daten hervorgeht. Der grösste Zukauf ist auf Anfang Februar datiert und hatte einen Wert zwischen einer und fünf Millionen Dollar. Ob die Investitionen in Aktien oder andere Finanzinstrumente flossen, wird aus den Daten nicht klar.

Der US-Präsident wird bei seinem Staatsbesuch von einer grossen Wirtschaftsdelegation begleitet, darunter Tech-Milliardär Elon Musk, Apple-Chef Cook sowie der Chef des Chipherstellers Nvidia, Jensen Huang, und Boeing-Chef Kelly Ortberg. Auch mit Papieren ihrer Firmen trieb Trump in den Monaten zuvor regen Handel. Allerdings lässt sich dort keine klare Tendenz ablesen, ob Käufe oder Verkäufe überwogen.
Boeing sicherte sich in China einen Auftrag über 300 Flugzeuge im Wert von über 37 Milliarden Dollar, den auch Trump verkündete – dabei allerdings eine andere Zahl nannte. An der Börse war derweil ein noch grösserer Auftrag erwartet worden, weshalb die Aktie deutlich verlor.
Wirtschaftsdelegation mit eigenen Zielen in China
Nvidia versucht gerade, wieder in den chinesischen Markt reinzukommen. Der Konzern, der die führende Rolle bei Chips für Künstliche Intelligenz spielt, machte einst auch in China Milliardengeschäfte. Doch dann kamen Exportbeschränkungen der US-Regierung sowie Anweisungen Pekings, Technik eigener Hersteller wie Huawei zu kaufen.
Für Nvidia geht es bei den Beziehungen zu China um viel Geld: Dem Konzern entgehen nach Schätzung Huangs allein in diesem Jahr China-Erlöse von rund 50 Milliarden Dollar.
Bemerkenswert ist in Trumps Aufstellung auch die Menge der Transaktionen, die der wohlhabende einstige Immobilienunternehmer nun meldet: Allein bei den Zukäufen finden sich für die drei Monate über 2300 Einträge. Zumindest ein Teil der Transaktionen wurde allerdings nicht von Trump selbst, sondern von verwalteten Konten gesteuert.
Die grössten Geschäfte stellten Verkäufe von Tech-Werten dar. Sowohl von Microsoft als auch von Amazon und Meta verkaufte Trump demnach Einzelpapiere im Wert von bis zu 25 Millionen Dollar – allesamt am 10. Februar.














