Fluggesellschaft Swiss steigert Gewinn im 1. Quartal
Die Fluggesellschaft Swiss startet wirtschaftlich gut ins neue Jahr. Im zweiten Quartal hingegen werden die hohen Treibstoffpreise spürbar.

Das Wichtigste in Kürze
- Im 1. Quartal kann die Swiss ihren Gewinn mit 30 Millionen Franken deutlich steigern.
- Der Umsatz beträgt 1,22 Milliarden.
- Die gestiegenen Treibstoffkosten werde man im zweiten Quartal spüren, schreibt die Airline
Die Fluggesellschaft Swiss ist zum Jahresstart im Aufwind gewesen. Der Umsatz stieg im ersten Quartal ganz leicht um 0,3 Prozent auf 1,22 Milliarden Franken. Zudem konnte die Lufthansa-Tochter laut Mitteilung vom Mittwoch den Betriebsgewinn auf 30,0 Millionen verbessern nach 3,3 Millionen im Vorjahr.
Dabei hat die Swiss paradoxerweise vom Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar Rückenwind erhalten. Auf einzelnen Strecken habe das kurzfristig zu mehr Nachfrage geführt, vor allem auf den Strecken nach Asien, teilte die Swiss am Mittwoch in einem Communiqué mit. In der Folge seien dort die Durchschnittserlöse gestiegen.
Die Airline schrieb zudem: «Die deutlich gestiegenen Treibstoffkosten kommen zeitverzögert bei Swiss an – und werden das Ergebnis im zweiten Quartal spürbar belasten.» Das erste Quartal sei nur bedingt aussagekräftig, sagte Finanzchef Dennis Weber.
«Im zweiten Quartal werden die Belastungen im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt jedoch deutlich steigen», sagte Weber. «Hätten wir im März bereits die Treibstoffpreise bezahlen müssen, die wir für April und die kommenden Monate erwarten, hätte sich ein deutlich anderes Quartalsergebnis ergeben.»

Aktuell sei der Kerosinpreis annähernd doppelt so hoch wie vor dem Iran-Krieg. «Im April haben wir die Auswirkungen bereits deutlich gespürt, obwohl wir durch Preisabsicherungen (im Fachjargon «Hedging» genannt) teilweise vor steigenden Kerosinpreisen geschützt sind», sagte Weber.
Die Swiss beförderte im ersten Quartal knapp 3,7 Millionen Passagiere und damit 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Insgesamt führte die Swiss rund 29'600 Flüge durch. Das waren 7,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.












