Fluggesellschaft Swiss

    Fluggesellschaft Swiss steigert Gewinn im 1. Quartal

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA, Nicola Wittwer

    Zürich,

    Die Fluggesellschaft Swiss startet wirtschaftlich gut ins neue Jahr. Im zweiten Quartal hingegen werden die hohen Treibstoffpreise spürbar.

    Fluggesellschaft Swiss
    Die Swiss steigert ihren Gewinn im ersten Quartal. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im 1. Quartal kann die Swiss ihren Gewinn mit 30 Millionen Franken deutlich steigern.
    • Der Umsatz beträgt 1,22 Milliarden.
    • Die gestiegenen Treibstoffkosten werde man im zweiten Quartal spüren, schreibt die Airline

    Die Fluggesellschaft Swiss ist zum Jahresstart im Aufwind gewesen. Der Umsatz stieg im ersten Quartal ganz leicht um 0,3 Prozent auf 1,22 Milliarden Franken. Zudem konnte die Lufthansa-Tochter laut Mitteilung vom Mittwoch den Betriebsgewinn auf 30,0 Millionen verbessern nach 3,3 Millionen im Vorjahr.

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    Dabei hat die Swiss paradoxerweise vom Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar Rückenwind erhalten. Auf einzelnen Strecken habe das kurzfristig zu mehr Nachfrage geführt, vor allem auf den Strecken nach Asien, teilte die Swiss am Mittwoch in einem Communiqué mit. In der Folge seien dort die Durchschnittserlöse gestiegen.

    Die Airline schrieb zudem: «Die deutlich gestiegenen Treibstoffkosten kommen zeitverzögert bei Swiss an – und werden das Ergebnis im zweiten Quartal spürbar belasten.» Das erste Quartal sei nur bedingt aussagekräftig, sagte Finanzchef Dennis Weber.

    «Im zweiten Quartal werden die Belastungen im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt jedoch deutlich steigen», sagte Weber. «Hätten wir im März bereits die Treibstoffpreise bezahlen müssen, die wir für April und die kommenden Monate erwarten, hätte sich ein deutlich anderes Quartalsergebnis ergeben.»

    Fluggesellschaft Swiss
    Die Fluggesellschaft Swiss präsentiert ein positives erstes Quartal, das aber nicht sehr aussagekräftig ist. - keystone

    Aktuell sei der Kerosinpreis annähernd doppelt so hoch wie vor dem Iran-Krieg. «Im April haben wir die Auswirkungen bereits deutlich gespürt, obwohl wir durch Preisabsicherungen (im Fachjargon «Hedging» genannt) teilweise vor steigenden Kerosinpreisen geschützt sind», sagte Weber.

    Die Swiss beförderte im ersten Quartal knapp 3,7 Millionen Passagiere und damit 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Insgesamt führte die Swiss rund 29'600 Flüge durch. Das waren 7,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.

    Kommentare

    User #7729 (nicht angemeldet)

    Was seid ihr sowas von schlau

    User #1623 (nicht angemeldet)

    Swiss überbucht ihre Flüge und nimmt das Gepäck, für das man die teuren Tickets bezahlt, beim Boarding nicht an. Ein Flug mit der Swiss ist eine Tortur, wenn man überhaupt den bezahlten Platz bekommt und nicht am Flughafen sitzen gelassen wird!

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