Fluggesellschaft Swiss: Mann belästigt Frau in Business-Class
Auf einem Swiss-Flug von Zürich nach Miami soll ein Franzose (48) eine schlafende Mitreisende sexuell belästigt haben. Nach der Landung wurde er verhaftet.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Franzose (48) soll auf dem Swiss-Flug LX64 eine schlafende Frau (29) belästigt haben.
- Die Crew griff sofort ein und setzte den Mann in die Premium Economy um.
- Nach der Landung in Miami wurde er festgenommen und sitzt in U-Haft.
Auf einem Swiss-Flug von Zürich nach Miami ist es zu einem mutmasslichen Übergriff in der Business Class gekommen. Ein 48-jähriger Franzose soll am 28. April an Bord des Flugs LX64 eine schlafende Mitreisende (29) sexuell belästigt haben.
Das berichtet das Magazin «People» unter Berufung auf eine Strafanzeige. Mehrere Zeugen hätten den Vorfall beobachtet und die Crew informiert. Auch eine Flugbegleiterin habe die Übergriffe wahrgenommen.
Die Swiss bestätigt den Vorfall gegenüber «20 Minuten» auf Anfrage. «Unsere Crew hat bei diesem Vorfall sofort gehandelt und alles daran gesetzt, um das Opfer zu schützen», sagt eine Sprecherin. Der mutmassliche Täter wurde umgehend auf einen Platz in der Premium Economy umgesetzt.
Notiz an das Opfer
Als der Mann später persönliche Gegenstände aus seinem Sitzbereich holen durfte, wollte er der Frau eine Notiz überreichen. Darauf stand: «Du siehst schön aus, wenn du schläfst.»
Laut dem Magazin «People» wurde die Frau anschliessend von der Crew geweckt und über den Vorfall informiert. Laut der Anzeige reagierte sie geschockt und bestätigte, den Mann nicht zu kennen.
Nach der Landung in Miami wurde der Franzose von US-Behörden befragt. Zuerst bestritt er die Vorwürfe. Später räumte er ein, die Frau berührt zu haben. Er habe dies als «nicht so schlimm» empfunden – er habe lediglich versucht, ihre Telefonnummer zu bekommen.
Beschuldigter sitzt in U-Haft
Am 29. April wurde der Mann vor einem Bundesgericht im südlichen Bezirk von Florida angeklagt. Er sitzt derzeit in einem Haftzentrum in Miami in Untersuchungshaft. Eine Stellungnahme seines Anwalts liegt bisher nicht vor.
Die Swiss kooperiert nach eigenen Angaben vollumfänglich mit den Behörden. Gegen fehlbare Passagiere könnten Massnahmen bis hin zu einem Beförderungsverbot geprüft werden – konkrete Entscheidungen kommentiere man aber nicht öffentlich.












