Credit Suisse

    Steuerstreit: Credit Suisse drohen Probleme in den USA

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Die USA wirft der Credit Suisse vor, bei Steuerhinterziehungen geholfen zu haben. Der Steuerstreit droht wieder auszubrechen.

    Steuerstreit USA
    Der Steuerstreit USA mit der Credit Suisse könnte bald weiter gehen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Credit Suisse droht in den USA erneut Ungemach.
    • Laut Medien könnte der Steuerstreit mit den USA erneut ausbrechen.
    • Die Schweizer Bank soll bei Steuerhinterziehungen geholfen haben.

    Als wären die Skandale um die Greensill-Fonds und den Hedgefonds Archegos nicht genug. Der Credit Suisse droht nun auch in den USA erneut Ungemach aus einem längst abgeschlossen geglaubten unrühmlichen Kapitel. Der Steuerstreit mit den USA könnte Medienberichten zufolge erneut aufbrechen.

    Einflussreiche Mitglieder des Finanzausschusses des US-Senats werfen der Bank vor: Sie habe auch nach der Einigung und dem Schuldeingeständnis von 2014 weiter US-Bürgern bei der Steuerhinterziehung geholfen. Dies berichtet die «Financial Times».

    Credit Suisse soll Informationen unterschlagen haben

    Der Ausschussvorsitzende, Senator Ron Wyden, habe Justizminister Merrick Garland jetzt aufgefordert, zusätzliche Informationen zu dem Deal von 2014 zu liefern. Der Vorwurf laute, dass die CS gegen die Regeln der Vereinbarung verstossen habe.

    credit suisse
    Das Hauptquartier der Credit Suisse am Paradeplatz in Zürich. - keystone

    Laut mehreren früheren CS-Angestellten hat die Bank bei dem Deal Informationen unterschlagen, so der Artikel weiter. Die CS soll das Konto eines vermögenden Klienten verheimlicht haben. Der Kunde, der US-israelische Wirtschaftsprofessor Dan Horsky, habe bei der CS rund 200 Millionen Dollar vor den US-Behörden versteck. Er sei später wegen Steuerdelikten verurteilt worden.

    Credit Suisse legte 2014 ein Schuldengeständnis ab

    Senator Wyden habe sich in einem Brief auch direkt an CEO Thomas Gottstein gewandt. «Öffentliche Informationen und Dokumente des Bundesgerichts werfen die Frage auf: Ob sich die Credit Suisse vollständig an die Vereinbarung gehalten hat. Dazu gehört auch das Versäumnis der Bank, nicht deklarierte Vermögenswerte in Höhe von über 200 Millionen Dollar offenzulegen. 200 Millionen die sie auf Offshore-Konten für den US-Kunden Dan Horsky hielt», zitiert die Zeitung aus dem Wyden-Brief.

    Die Schweizer Grossbank hatte sich im Mai 2014 im US-Steuerstreit geeinigt. Sie hatte dabei ein Schuldeingeständnis abgelegt und Strafzahlungen von insgesamt 2,6 Milliarden Dollar geleistet.

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